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Freitag, 12. Dezember 2014

MH17-Absturz: Echte Tote, echter Schmerz


Querdenken.tv (von Jaan Klasmann). Wie auch immer die Boeing 777 der Malaysia Airlines am 17. Juli über Hrabove in der Ostukraine wirklich zum Absturz kam, und wie unglaubwürdig die Schlußfolgerungen westlicher Mainstream-Berichterstattung dazu auch sein mag – eines steht leider fest: An Bord waren keine geheimdienstlich vorpräparierten Formalin-Leichen, sondern lebendige, argslose Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Recherche von quer-denken.tv in Holland, wo wir im Bekanntenkreis der Redaktion auf unmittelbar Betroffene stießen.


Die in den Niederlanden wohl bekanntesten Opfer sind Willem Vitteveen, seine Frau und seine Tochter. Vitteveen, Professor für Staatsrecht an der Universität Tilburg, Abgeordneter der Arbeiterpartei in der Ersten Kammer des niederländischen Parlaments und einst rechtspolitischer Berater von Königin Beatrix, war auf dem Weg in den Urlaub. Sein überlebender Sohn trägt schwer an dem Verlust, ebenso sein (politisch ganz anders, nämlich wirtschaftsliberal) eingestellter 93-jähriger Vater, der ehemalige niederländische Finanzminister, Geschäftsführer des Internationalen Währungsfonds IWF und erster Vorsitzender der Group of Thirty Johan Vitteveen. Willem Vitteveen war (wie noch heute sein Vater) auch im International Sufi Movement aktiv, einer überkonfessionellen Gemeinschaft für spirituelle Selbsterkenntnis, die für ihn und seine Mit-Opfer in Katwijk an Zee einen Abschiedgottesdienst abhielt.


Durch enge Freunde verbürgt ist uns auch der Tod eines Ehepaars aus der südholländischen Stadt Heerlen, das den Flug MH17 bzw. KL4103 ebenfalls für eine Urlaubsreise gebucht hatte.

Als wir an dieser Stelle die Gerüchte wiedergaben, daß die nach dem Absturz gefundenen Leichen bereits als Tote im Flieger saßen, folgten wir unserer Hoffnung, daß dieses politisch so schändlich mißbrauchte Ereignis wenigstens keine zusätzlichen Todesopfer erfordert hätte – was sich nun leider widerlegt ist. Wir verneigen uns vor den Opfern sinnloser Gewalt und dem Schmerz ihrer Hinterbliebenen.


Das erklärt natürlich nicht die vielen Unstimmigkeiten, darüber sind wir uns im Klaren. Aber wir können hier nicht mehr, als die Wahrheit berichten. Das ist unser Stand der Recherche. Es macht unsäglich traurig, daß tatsächlich hunderte von Menschen ihr Leben für diese schändliche Sache lassen mußten.


Da diese tatsächlich existierenden Menschen ganz offensichtlich in dieser Maschine umgekommen sind, schließt das die Version mit einer Besetzung des Flugzeugs mit präparierten Leichen so gut wie sicher aus. Niemand wäre dort hineingegangen und wäre darin sitzen geblieben, auch Piloten und Crew-Mitglieder hätten das nicht mitgemacht. Damit rückt die Möglichkeit eines falschen Ziels, so wie es der Oligarch Kolomojskyi in einem abgefangenen Skype-Gespräch aufgebracht hat, wieder in den Mittelpunkt.


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