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Dienstag, 6. Januar 2015

Großes mediales Echo auf PEGIDA in Nordeuropa

Die im Herbst 2014 in DRESDEN begonnene und sich nun nach und nach über ganz Deutschland ausbreitende PEGIDA Bewegung stößt derzeit auf reges mediales Interesse in Nordeuropa.

Sowohl dänische wie schwedische und finnische Medien berichten heute Morgen gleich ganz oben über gestrige PEGIDA Demonstration in DRESDEN, siehe dazu bitte http://jyllands-posten.dk/international/europa/ECE7336870/18.000-mennesker-p%C3%A5-gaden-i-Dresden-mod-islamisering/, http://www.svt.se/nyheter/varlden/tysk-rekordmarsch-mot-invandring und http://svenska.yle.fi/artikel/2015/01/06/stora-motdemonstrationer-i-tyskland.

Die Aufmacher der Titelzeilen lauten "18.000 mennesker på gaden i Dresden mod islamisering", "Motsättningar ökar i Tyskland kring asyl" und "Stora motdemonstrationer i Tyskland"
bzw. zu Deutsch "18.000 Menschen auf den Strassen von DRESDEN gegen Islamisierung", "Widerstand gegen Asyl in Deutschland wächst" bzw. "Große Gegendemonstrationen in Deutschland".

Dies ist ein Novum in der Berichterstattung Nordeuropas. Traditionell folgen nordeuropäische Medien der Regel erst das eigene Land, dann das Ausland in der Reihenfolge USA, Großbritannien und Russland, danach der Rest der Welt worunter dann auch erst Deutschland zählt.

Selbst das sich diesbezüglich eher sehr zurück haltende norwegische Fernsehen fragt unter http://www.nrk.no/ytring/et-politisk-vendepunkt-i-tyskland_-1.12131937 "Et politisk vendepunkt i Tyskland?" - "Ein politischer Wendepunkt in Deutschland?"

Sehr sicher werden wir alle die Antwort darauf in einigen Wochen und Monaten wissen. Dass diese Antwort egal wie sie ausfallen wird, Auswirkungen auf Nordeuropa haben wird, dürfte selbst erklärend sein. Dabei sind zwei grundsätzliche Wege möglich:

  • Werden Menschen, die von ihrem um Grundgesetz garantierten Recht der Versammlungsfreiheit Gebrauch machen, weiter als Mischpoke beschimpft, dann könnte dies bei Auswanderungswilligen den letzten Schalter Richtung Auswanderung umlegen. So etwas gab es im damaligen Deutschen Reich nach dem 30.01.1933 schon einmal. Viele dieser Menschen emigrierten damals nach Nordeuropa. Die bekanntesten Beispiele dürften die Sozialdemokraten Willy Brandt, Herbert Wehner und Bruno Kreisky sein.
  • Kommt es endlich zu einem Umdenken in der deutschen Asylpolitik, die bei Lichte betrachtet genau das Gegenteil von Asylpolitik im Sinne der UN Flüchtlingskonvention ist, dann wird dies ein Signal sein, was vor allem in Schweden verstanden werden wird.

Schweden ist nach Deutschland das EU Mitgliedsland, was derzeit die meisten Einwanderer mit oft zweifelhaftem Ergebnis aufnimmt. Es ist bspw. dem einst weltbekannten Ort ORREFORS herzlich wenig damit gedient, wenn erst die schwedische Politik tatenlos zusieht, wie im Sommer 2013 in Form der Schließung des Orrefors Glasbruk eines der einstigen schwedischen Wahrzeichen für immer seine Tore schließt, daraufhin einige hundert Glasarbeiter auf die Strasse fliegen und gleichzeitig in dem knapp 1.000 Seelendorf ORREFORS um die 200 Asylanten ohne Perspektive einquartiert werden.

Denn es gibt weder in ORREFORS noch Umgebung hinreichend Arbeit und allein das erlernen der schwedischen Sprache ist vor allem für Familien mit Kindern ein schier ungelöstes Problem. Die nächste Sprachschule befindet sich im ca. 15 km entfernten NYBRO. Auf Grund des ausgedünnten Fahrplanes ist eine An- und Abreise mit dem Bus quasi unmöglich. Die Eisenbahn gibt es in ORREFORS schon lange nicht mehr. Autos aber haben die Asylanten nicht. Hinzu kommt, dass nicht geklärt ist, wer sich in der Zeit des Sprachunterrichtes um die Kinder der Asylanten kümmert.

Auch ist es in Schweden ein offenes Geheimnis, dass es eine Reihe schwedischer Unternehmen gibt, die auf Kosten der Asylanten Kasse machen. Landauf landab wurden reihenweise Campingplätze, Wandererheime und Hotels zu Asylunterkünften gemacht, weil das Migrationsverket, die schwedische Einwandererbehörde momentan eben ganz gut zahlt, wir berichteten.

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