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Samstag, 7. Februar 2015

Der Leiter der Donezker Volksrepublik ließ einen Gefangenen der „Cyborgs“ nach einer Bitte seines Vaters frei



Zakhartschenko: Wir sind keine Tiere, ich bitte nochmals alle ukrainischen Eltern ihre Söhne vor dem Tod zu retten und vor der Teilnahme in den Kampfhandlungen zu verhindern. 

Der Leiter der proklamierten Donezker Volksrepublik Alexander Zakhartschenko übergab den, im Donezker Flughafen in Gefangenschaft genommen „Cyborg“, selbst an seine Eltern. Zuvor erklärte der Vater des Gefangenen „Cyborgs“ in seiner Videobotschaft, dass er für seinen Sohn bereit sei auch in die „Hölle“ zu fahren. Es stellte sich heraus, dass die „Hölle“ für seinen Sohn gar nicht die Gefangenschaft war. Die von ihren Kommandeuren verlassenen ukrainische Truppen wurden im Januar von der Volkswehr der Donezker Volksrepublik in Gefangenschaft genommen. Zu dem Zeitpunkt waren von den insgesamt 50 Personen nur 16 am Leben, viele von ihnen waren schwer verletzt. Wenn nicht die Gefangenschaft, dann würde auf sie der unvermeidliche Tod unter den Trümmern des zerstörten Terminals warten.

In Gefangenschaft wurden wir sehr gut behandelt. Wir wurden ärztlich versorgt, unser Gesundheitsstand wurde regelmäßig ausgewertet. Man hat uns sogar Zigaretten gebracht, teilte der befreite junge Mann dem Korrespondenten von LifeNews.

Die einzige Bedingung ist von Alexander Zakhartschenko für die Freilassung des jungen Mannes unter Begleitung des Vaters gewesen, dass er nie wieder nach Donbass mit einer Waffe in der Hand zurückkehrt.

Wir sind keine Tiere. Wir möchten auch kein Blut vergießen, erklärte Zakhartschenko. Sehr geehrte Eltern, rettet bitte eure Söhne vor dem Tod. Diejenigen Interessen, die Sie als Ihre wahrnehmen, sind nicht Ihre und nicht die Interessen Ihres Volkes. Sie werden nur als Marionetten ausgenutzt. Mit den Leben dieser junger Männer bezahlt das Kiewer-Regime ihre Kredite zurück und versucht seine politische Zukunft zu sichern, appellierte der Leiter der proklamierten Donezker Volksrepublik an die Eltern der ukrainischen Soldaten.

Die Tatsache über die Flucht der ukrainischen Offiziere in einer kritischen Situation bestätigten auch andere durch die Volkswehr in Gefangenschaft genommenen ukrainische Soldaten. So flüchteten laut den Gefangenen, die Offiziere aus der Stadt Uglegorsk mit dem Geld aller Soldaten. 


Die Volkswehr rief die Truppen der ukrainischen Streitkräfte mehrmals dazu auf, ihre Waffen freiwillig niederzulegen und sich zu ergeben. Die Anonymität und die Rückreise zu ihren Familie wird ihnen garantiert, wenn es sich bestätigt, dass sie nicht an der Aggression gegen die Zivilbevölkerung des Donbass teilgenommen haben.


Quelle: Novorossija

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