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Dienstag, 3. Februar 2015

KlaTV: Medien vom 29.01.2015

Was an der Berichterstattung der Medien so 
gefährlich ist (1 von 2)

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 (...) In der vergangenen Woche vom 20.1.2015 bis zum 23.1.2015 fand im Schweizer Bergdorf Davos das World Economic Forum (WEF) statt. Nebst vielen Vertretern der Europäischen Union war auch Petro Poroschenko, der Präsident der ukrainischen Putschregierung mit mehreren Politikern aus der Ukraine angereist. Darunter auch Vitali Klitschko, einer der Revolutionsführer auf dem Maidan und amtierender Bürgermeister von Kiew. Klitschko, bekannt als ehemaliger Boxweltmeister, wird wegen seinem Bekanntheitsgrad als inoffizieller Außenminister der Ukraine bezeichnet. 


Gleich am ersten Eröffnungstag wurden die Teilnehmenden, darunter auch die anwesenden Medienvertreter, auf ein Russland-Bashing eingestimmt. Mit Russland-Bashing ist das mediale „Dreinschlagen“ auf Russland gemeint, das die westlichen Politiker im Verbund mit den westlichen Leitmedien seit geraumer
Foto: dpa
Zeit gezielt betreiben. Auf dem Podium hält beispielsweise Petro Poroschenko, der Präsident der ukrainischen Putschregierung, gleich zu Beginn des WEF ein gelbes Stück Blech mit Löchern in die Luft. Das seien Einschusslöcher des Reisebusses, der am 13.1.2015 bei der Stadt Wolnowacha beschossen wurde. Bei dem Anschlag starben 12 Personen. Ganz genau wie beim Absturz des malaysischen Verkehrsflugzeuges MH17 im Juli letzten Jahres wurden sofort und ohne detailliierte Untersuchung ostukrainische Separatisten für den Anschlag verantwortlich gemacht. Jegliche ganz anders lautenden Gegenstimmen durch Augenzeugen und örtliche Untersuchungen wurden völlig ausgeblendet. 

Die kiewer Putschregierung setzte mit ihrer stark emotionalen Stimmungsmache nun auch in Davos ganz offensichtlich alles daran, ihre fehlende rechtliche Legitimation zu überspielen, um politische Unterstützung sowie starke finanzielle Zuwendung der internationalen Gemeinschaft zu erhalten. Die Ukraine geschlossen in die EU zu überführen, sei dabei das erklärte Ziel der kiewer Putschisten. Interessant ist, wie und auf welche Weise westliche Leitmedien entgegen allen fundierten Gegenstimmen namhafter Journalisten und trotz massiver Bürgerproteste und Abo-Kündigungen ihrer Kunden an ihrer einseitigen Berichterstattung festhalten. In unermüdlicher Brachialgewalt soll ganz augenscheinlich eine anti-russiche Haltung in der Bevölkerung verankert und die Akzeptanz eines Militärschlages gegen Russland geweckt werden. 

So führte beispielsweise die Zeitung „Schweiz am Sonntag“ in der Ausgabe vom 25.1.2015 ein Exklusivinterview mit Klitschko durch. Gleich zu Beginn sagt Klitschko etwas, das wahrer nicht sein könnte, sofern man es recht anwendet. 

Wir zitieren Klitschko auszugsweise: 
„[…] Mir ist in den vergangenen Monaten klar geworden, welchen Einfluss Medien haben können. Medien sind viel gefährlicher als Waffen.“ […] „Ich verstehe heute, wie die ganze Propagandamaschine funktioniert. Die Zeitungen, Teile der sozialen Netzwerke und ganze Bereiche des Internets werden […] kontrolliert und missbraucht. Das ist extrem gefährlich. Deshalb ist es […] so wichtig, die Menschen darüber aufzuklären, was auf der Krim passiert, und ihnen echte Informationen weiterzugeben, nicht die manipulierten. […] Man darf eines nicht vergessen: Ohne diese gewaltige Propagandamaschine wäre es nie zu einem solchen Konflikt gekommen. Er wurde künstlich herbeigeführt.“ 
Als daraufhin die Interviewer bemerken, dass Klitschko wohl damit speziell die russischen Leitmedien meinte, sagt Klitschko: „Richtig.“. Klitschko unterließ nichts, Russland und dessen Präsidenten Putin in dasselbe schlechte Licht zu rücken, wie dies schon seit Bestehen des Ukraine-Konflikts ununterbrochen geschieht. Der Journalist Yannick Nock und Chefredaktor Patrik Müller sahen sich in keinster Weise dazu veranlasst, im Interview mit Klitschko auch nur einen einzigen kritisch-hinterfragenden Impuls zu äußern. Im Gegenteil, sie unterstützten Klitschko mit seiner Mission, dass dem Leser vor allem eines hängen bleibt: Russland ist schuld am Konflikt in der Ukraine und die derzeitige ukrainische Regierung handelt rechtens. Betrachten wir nun Klitschkos eigene Worte genauer, drängt sich doch unwiderruflich folgender Eindruck auf: Sind die westlichen Medien, wenn es darum geht, so richtig Stimmung gegen Russland zu machen, dann nicht die Kriegshetzer Nr.1? 

A propos kontrollierte und missbrauchte Medien: der ehemalige FAZ-Journalist Udo Ulfkotte berichtet in seinem Bestseller „Gekaufte Journalisten“ äußerst detailliert, wie es in dieser Hinsicht bei den westlichen Medien aussieht. Schauen Sie sich hierzu gern auch das Interview, welches Klagemauer.TV mit Udo Ulfkotte führte, unter dem eingeblendeten Link an. Verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, bleiben Sie dran, sich alle Seiten anzuhören, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Guten Abend.

von mb./hm.


Quellen/Links: 
Zeitungen „NZZ am Sonntag“, und „Schweiz am Sonntag“ vom 25.1.2015 


Quelle und zum Video: Kla.TV


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Die hinterlistige Lüge der Massenmedien (2 von 2)

„Die hinterlistigste Lüge ist die Auslassung.“ Mit diesem Zitat von Simone de Beauvoir begrüße ich Sie herzlichst im Studio Meißen. Simone de Beauvoir hat Recht, wenn Sie von der Lüge des Auslassens spricht. 


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Eine der hinterlistigen Lügen der Massenmedien derzeit ist die Auslassung vom aktuellen Krieggeschehen in der Ostukraine. Um dieses ist es nämlich in den westlichen Medien merkwürdig still geworden. Im Gegensatz zu den Massenmedien berichtet der freie Journalist und Kriegsfotograf Mark Bartalmai von anhaltendem Artilleriebeschuss auf die Zivilbevölkerung. 5.000 tote Zivilisten im Donbass finden in unseren Medien keine Erwähnung. Genauso wenig wie die über 30.000 Toten der offiziellen ukrainischen Armee, die dieser Krieg bisher gekostet hat. Viefalch weigerten sich diese Soldaten der ukrainischen Armee im Vorhinein, gegen Ihre eigene Bevölkerung vorzugehen. 

Die Medien verschweigen auch Berichte von öffentlichen Hinrichtungen von Familienangehörigen der sogenannten Separatisten. Und sie verschweigen das Frauen der Kreuzigung ihrer Kinder zusehen mussten und danach zu Tode geschleift wurden. Von dieser Menschenverachtung und der puren Lust am Töten zeugen auch die vielen Massengräber, sowie die verminten Gärten und Wohnhäuser. 

Dieser Völkermord kann nur deshalb Tag für Tag fortschreiten, weil er bewusst der westlichen Bevölkerung vorenthalten wird. Durch das anhaltende Schweigen unserer Massenmedien machen sich diese an dem Verbrechen mitschuldig. Wir wollen nicht schweigen sondern auch diesen schlimmen Tatsachen ins Auge sehen. Dabei stellt man sich natürlich die Fragen: Wie kam es nur zu diesem Krieg und dem Unmengen von Leid? Wessen Interessen dient solch ein Krieg? Um diese Fragen zu klären, lade ich Sie ein, weiter zu recherchieren. Auf kla.tv finden sie viele weitere Sendungen zu diesem Thema. Denn nur informierte Bürger können solchen Lügen der Massenmedien entgegenwirken. Bleiben Sie mit uns gemeinsam dran.

von sv.

Quellen/Links: 



Quelle und zum Video: Kla.TV

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