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Mittwoch, 18. Februar 2015

Noch ein weiterer monumentaler Fehlschlag für die Junta

vom SakerÜbersetzung von Yet another monumental failure for the junta

Alle meine Quellen bestätigen, dass Debalzewo überwiegend in der Hand Noworossijas ist und dass die Juntakräfte sich massiv in den Süden des Kessels zurückziehen. Die ganze Spizte Noworossijas war heute vor Ort, einschließlich Kononow, Motorola, Givi, Mosgowoi und Sachartschenko, wie auch Dutzende ukrainischer Gefangener. Es scheint, die Kräfte der Junta konnten nicht den Widerstand leisten, den sie in Peski zeigten, und das macht auch Sinn, denn in Peski waren sie nicht umringt und sie hatten die Feuerunterstützung anderer ukrainsicher Kräfte nördlich und westlich von dort. Diesmal ist der Kessel zu tief und der „Deckel“ zu stark. Schaut selbst:


Ihr könnt sehen, dass der „Deckel“ des Kessels nördlich von Debalzewo nun geschlossen ist, und dass die Juntakräfte sich entweder ergeben, oder nach Süden flüchten, wo sie wortwörtlich nichts anderes tun können, als zu warten, bis ihnen Nahrung und Munition ausgehen. Fazit: für die Ukie-Kräfte im Kessel von Debalzewo ist es vorbei.

Verblüffenderweise bestehen die Freaks in Kiew immer noch darauf, da sei kein Kessel, sondern nur ein „Brückenkopf“. Die gute Nachricht ist, dass ihnen offenbar niemand mehr diesen Unsinn abkauft, und die Mütter und Ehefrauen der Männer im Kessel versuchen, was sie können, um das Oberkommando der Ukies zu zzwingen, den von Noworossija angebotenen Evakuierungskorridor anzunehmen. Sie versuchten, vor dem Gebäude des Generalstabs zu protestieren, dann blockierten sie den Verkehr. In einem besonders bezeichnenden Moment hielt eine dieser Frauen ein Megafon vor ein Handy, um die Stimme ihres Sohnes/Ehemanns zu verstärken, der aus dem Kessel anrief und verkündete, sie hätten gerade noch Nachschub für drei Stunden.

Für die Junta in Kiew sind das wirklich katastrophale Neuigkeiten. Zuerst machte es ihre Politik, das Problem zu leugnen, unmöglich, ihre Truppen herauszuholen, als das noch möglich war. Laut russischer Militärexperten befindet sich fast die Hälfte der (vergleichsweise) kampfbereiten Einheiten der ukrainischen Armee umringt in diesem Kessel, und das heisst, dass über 50% der ukrainischen Armee jetzt weg sind. Zweitens wissen dank Internet und russischen Fernsehkanälen die meisten Leute in der juntakontrollierten Ukraine, dass sie angelogen werden, obwohl Poroschenko und die Freaks der Junta sich nach Kräften bemüht haben, die schiere Existenz des Kessels nach Kräften zu leugnen. Das bedeutet widerum, dass das Regime das winzige bisschen Glaubwürdigkeit verliert, das es in der Öffentlichkeit noch gehabt haben mag. Und nicht zuletzt werden es jetzt eine Menge sehr hässlicher Anschuldigungen zwischen allen Teilen des politischen Spektrums ausgetauscht werden, wer an dem letzten Desaster schuld ist. Es würde mich nicht ein bisschen überraschen, wenn eine der ukrainsichen Todesschwadronen (wie das Battallion Asow u.a.) beschlössen, Kiew zu stürmen; aus zwei Gründen: a) um ihren Zorn an dem Regime auszulassen, und b) weil es sicherer ist, Kiew zu stürmen als Donezk. Poroschenko sollte jetzt besser ständig über die Schulter schauen. Nebenbei gibt es (unbestätigte) Gerüchte, dass er seine Familie bereits nah Deutschland evakuiert hat.

Die Aufklärung Noworossijas berichtet, die Junta ziehe nördlich des Kessels drei taktische Battallione und zahlreiche Raketenwerfer zusammen, um eine Rettung der umringten Truppen zu versuchen, aber das wird ein wenig zu spät kommen. Die Truppen Noworossijas sind die Ukie-Artillerie gewöhnt, und sie fürchten ihr schweres Gerät nicht, und noch weniger ihre Infanterie. Nebenbei wette ich darauf, dass sich die Milizen, jetzt, da sie in Debalzewo sind, dort tief eingraben werden. Wann waren die Juntatruppen das letzte Mal bei einem Angriff auf städtisches Gebiet erfolgreich? Eben.

Fazit: noch ein strahlender Sieg für die Streitkräfte Noworossijas und noch eine demütigende Niederlage für die Junta in Kiew.



Quelle: Vineyardsaker

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