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Dienstag, 10. Februar 2015

Paukenschlag bei PEGIDA-Demo: Endlich Klartext – Richtungsweisende Reden!

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Wenn jemand in Berlin und Dresden geglaubt hat, die Oertel zu kaufen und damit die PEGIDA zu zerstören, der hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nach all diesen Querelen innerhalb von PEGIDA und den fortwährenden Verbalattacken und dem Schlechtreden, ist der Neustart mehr als gut gelungen. Nach Angabe etlicher PEGIDA-Demonstranten kamen rund 5.000 Teilnehmer zum 14. Spaziergang, wie nicht anders zu erwarten, sprach die Polizei von rund 2.000 Anhängern. Laut Medien schrumpft die PEGIDA, soso, aber war sie nicht schon totgesagt? Das hat schon mal nicht geklappt mit dieser Hoffnung, und mit dem endenden Winter wird es dann auch heller und milder. Erwähnt sei auch die Zahl der Gegendemonstranten, die sich auf 400 Personen schmälerte.

Gute und richtungsweisende Reden, die Qualität der Aussagen hat deutlich zugelegt und zwar sowohl rhetorisch als auch inhaltlich. Bemerkenswert das Verlesen von der Zuschrift jüdischer Mitbürger an den Zentralrat der Juden in Deutschland, welche sich sehr deutlich von der Haltung des Zentralrats zur PEGIDA distanzieren und diesen auffordern, inhaltlich Stellung zu beziehen. Auch die Aussage, “.. alle Muslime hier in Deutschland, die diese Gesellschaft und ihre Freiheiten achten und erhalten wollen, ihr seid willkommen.” Außerdem begründete Kritik am zunehmend militärischen Kurs der NATO. Hier zeigt sich, PEGIDA steht nicht nur bei den Veranstaltungen zur Gewaltlosigkeit, sondern auch als politische Bewegung und entlastet und unterstützt die Polizei. Es lohnt sich genauer hinzuhören.

Die gestrigen Rede-Beiträge auf der PEGIDA Dresden sprachen vermutlich einer großen Mehrheit der Bevölkerung aus dem Herzen, kein distanzieren vom distanzieren, hier wurde erstmals eine klare Sprache angewendet, eine Sprache, mit dem sich auch der Bürger identifizieren kann, Themen wurden angesprochen, die dem Deutschen schon lange auf der Seele liegen, zudem wurden die Standpunkte absolut gewaltfrei, fundiert und ohne Ausgrenzung vorgetragen. Es geht generell in den Vorträgen darum, ein Funktionieren der Gesellschaft als Ganzes und Konsensfähigkeit zu erhalten, sowie auch ein kritisches Auge auf die Politik zu werfen. Keinerlei Anhaltspunkte zu Aufhetzendem, Radikalem oder Gewalttätigem, schon gar nicht, wenn man das Verhalten der Gegendemonstranten (mehrfach in den letzten Wochen) als Maßstab für “Korrektheit und Fairness” im demokratischen Umgang mit anderen Meinungen oder mit der Polizei heranzieht. Frustration und auch Wut sind jedoch offensichtlich und werden sich wohl Wege suchen.

Nach ihrem Fernsehauftritt bei Jauch ist Kathrin Oertel abgehoben und jetzt abgestürzt, und es wird kein Hahn mehr nach ihr krähen. Schmerzlich vermisst wurde sie gestern nicht, die Gastredner Tatjana Festerling und Götz Kubitschek füllten die Lücke mit beeindruckenden und fantastischen Vorträgen, die die Demonstranten in ihren Bann zogen. Auch Lutz Bachmann ist wieder an Bord, der die Demo eröffnete und zuerst Stellung bezog zur Frauenkirche, die das Licht ausknipste, um danach ein Statement zum besagten Bärtchen abzugeben.

Es war mit Abstand die bisher beste PEGIDA-Demo, allein die fundierten und mitreißenden Reden werden sich rumsprechen, und beim 15. Spaziergang am 16.02.2015 werden wieder mehr Bürger dabei sein, ganz sicher.



Quelle: Netzplanet







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