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Montag, 23. März 2015

Weltweite Demos für Venezuela und gegen US-Einmischung

Solidaritätskonzert in Havana
Einar Schlereth

Auf der ganzen Welt wurde aus Solidarität mit Venezuela demonstriert, aber bei uns herrscht wieder das Schweigen im Walde. Weit über 100.000 Venezolaner waren auf den Straßen, um gegen die US-Einmischung zu demonstrieren und ihre Solidarität mit der Regierung zu bekunden sowie den Streikräften, die gleichzeitig militärische Übungen durchführten.

In Südamerika wurden Proteste aus Argentinien, Paraguay, Bolivien, Ecuador, Kuba, Nicaragua gemeldet und außerdem aus Ländern wie Spanien, China und Russland. Auch die lateinamerikanischen Organisationen UNASUR und CELAC verurteilten in aller Schärfe die US-Drohungen.

Die Bolivarianischen Bewaffneten Streitkräften führten mit 80.000 Mann und der Unterstützung von 20.000 zivilen Freiwilligen Übungen in Vorbereitung einer US- Aggression durch. Daran nahm auch ein Kontingent russischer Soldaten und ein russisches Schiff teil.

Die Miliz marschierte auch auf

Der Venezolaner Luis Britto Garcia gibt auf Obamas groteske Behauptung, dass Venezuela eine "außerordentliche und außergewöhnliche Gefahr für die Sicherheit der USA darstelle" in einem Artikel die korrekte Antwort:
"Wie kann Venezuela für eine "außerordentliche und außergewöhnliche Gefahr für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der USA" gehalten werden? Wir sind ein mittelgroßes Land mit bescheidener industrieller Entwicklung, konventioneller Bewaffnung, einer moderaten Anzahl an Soldaten und seit wir zu Beginn des 19. Jahrhunderts fünf Republiken befreit haben, haben wir niemals ein anderes Volk angegriffen."

Nicht nur von Präsident Nicolás Maduro, sondern auch von vielen anderen, wurde scharfe Kritik an der US-Politik im eigenen Land geübt, wo Menschen auf den Straßen verhungern oder erfrieren. Vor allem wird den USA immer wieder ihre Todesstrafe vorgeworfen, die in Venezuela längst abgeschafft ist. Das mag in den USA auf taube Ohren stoßen, aber in der Welt werden immer mehr Menschen derlei Vergleiche anstellen.

Quelle: Einarschlereth

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