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Montag, 18. Mai 2015

Ukraine: Ein kurzer Moment der Wahrheit


Kriegsbeginn April 2014 - Ikonografie
des Mutes und des Widerstandes: Eine
Ostukrainerin stellt sich Panzern des
Kiewer Regimes in den Weg.
Anti-Terror-Operation nennt es das
 Regime und die westliche
Lügenpresse übernimmt diese und
folgende Propagandalügen bereitwillig.
Lügner tun oftmals alles, um ihre einmal begonnene Geschichte mit allen Mitteln glaubhaft zu halten. Dazu gehören vor allem weitere Lügen, die nötig werden, wenn das Lügengebäude instabil wird.

Die große Lüge der westlichen Medien lautet seit Monaten: Wir bringen Demokratie, Rechtsstaat, Wohlstand und Freiheit in die Ukraine und der böse Russe führt dagegen Krieg. Die Wahrheit sieht anders aus: Die Ukraine ist bankrott und wird von westlichen Kreditgebern geknebelt, die ihr brutale Sparmaßnahmen aufzwingen. Die Demokratie wurde mit Parteiverboten,Übergriffen und Morden an oppositionellen Politikern und Journalisten zerstört. Die Freiheit manifestiert sich in Zensur, Kriegsrecht und Zwangsrekrutierungen. Ukrainer werden gezwungen auf Ukrainer zu schießen, weil USA und EU das Land unter Kontrolle bekommen wollen.

Deutsche Politiker und Journalisten sind Mittäter bei diesen Verbrechen. Sie haben den Umsturz mit vorbereitet und unterstützen das Regime bei diesem Krieg gegen den Teil der Bevölkerung der den Umsturz von Beginn an als undemokratisch ablehnte.

Ohne deutsches und europäisches Geld, politische und mediale Unterstützung, hätte es diesen Krieg nie gegeben. Wenn Deutschland und die EU im April 2014 klargestellt hätten, dass es Sanktionen statt Unterstützung gibt, wenn die Ukraine nicht ihr Militär zurück in die Kasernen ruft, dann wären Zehntausende heute noch am Leben, es gäbe nicht die Zerstörungen ungezählter Dörfer und Existenzen und es hätte die Möglichkeit bestanden, am Verhand- lungstisch die Positionen der EU und Russlands auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen – zum Wohl der Ukraine, die eine Schnittstelle zwischen Europa und Eurasien hätte werden können.

Stattdessen unterstützt der Westen das Regime bei einem Krieg und deutsche Lügenmedien verbreiten hanebüchene Geschichten über russische Panzerbataillone und Truppen, die – anscheinend unsichtbar – den Osten der Ukraine erobern. Im heute-journal fragte der oberste ZDF-Lügenkleber den kriegführenden ukrainischen Präsidenten ernsthaft, ob er denn dem Frieden traue. Das ist so rotzfrech an der Realität vorbei, dass man nur hoffen kann, dass ihm seine Studenten, die er an der Uni Tübingen ab dem Sommersemester indoktrinieren soll, diesen Unsinn möglichst bald um die Ohren hauen.

Wegen des Begriffs “Genozid” überzogen, aber näher an der Realität, war da eine Frage, die ein französischer Journalist dem ukrainischen Minister- präsidenten Jazenjuk stellte. Dessen Reaktion war bezeichnend, denn – wie der Blaue Bote richtig schreibt – empört sich Jazenjuk gar nicht über die Frage nach dem Genozid, weil er genau weiß, dass es sein Regime ist, das im Donbass den Krieg führt und weil Kiew diesen Krieg mit Rückendeckung und massiver Unterstützung der USA und EU bestreitet.

Journalist: “Herr Jazenjuk, wann werden Sie den Völkermord im Donbass stoppen?”

Jazenjuk: “Wenn Putin sich zurückzieht, die Minsk-Abkommen umsetzt und die Verletzung des internationalen Rechts stoppt…. Und wenn Russland vor Gericht gestellt wird.”

Journalist: “Sie haben schon zwischen 6.000 und 10.000 Menschen getötet. Werden Sie weitermachen?”

Jazenjuk: “Das ist schrecklich. Wenn Präsident Putin wegen seiner rechtsextremen nationalistischen Politik unschuldige Ukrainer tötet, illegal die Krim annektiert,…”

Journalist: “Sie töten unschuldige Ukrainer. Sie haben 6.000 bis 10.000 Ukrainer getötet…”

Da blitzte für einen Moment die Wahrheit auf, die die gleichgeschaltete deutsche Lügenpresse mit aller Gewalt in ihr Gegenteil verdrehen will. Um die Lüge von der russischen Aggression aufrechtzuerhalten, werden einerseits russische Panzerbataillone und reguläre russische Truppen erfunden und andererseits faschistische Bataillone auf Seiten der Ukraine als Freiheitskämpfer verharmlost. Kiews wahres Ziel, das eigene Volk und Territorium mit Gewalt – und gegen den Willen der Menschen dort – unter Kontrolle zu bekommen, wird als Krieg gegen einen äußeren Aggressor verbrämt. Der Kontrast zum Interview Klebers mit Poroschenko, könnte kaum größer sein.



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