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Montag, 29. Juni 2015

Fukushima und der Pazifik: Veterans Today-Interview mit Leuren Moret und Christina Consola

Übersetzung Sophyama, London
Dr. Jim Fetzer vom US-Magazin Veterans Today sprach Ende Oktober 2013 mit Leuren Moret und Christina Consola über den Zustand der havarierten Atomanlage in Fukushima (deutsch: frohe Insel), Japan. (...)





Teil 1 Einführung

Dr. Jim Fetzer: Hier spricht der Gastgeber der Sendung "The real Deal" wir sprechen heute über Fukushima und ich begrüße zwei Experten zu unserer Sendung. Willkommen Christina Consola auch als Rad-chick bekannt und Leuren Moret aus der Bay Area von San Francisco, die lange als Geowissenschaftlerin gearbeitet hat. Leuren hat ausgiebige Forschungen über Fukushima betrieben.

Christina die erste Frage an Dich: Du betreibst eine Radioshow, die wir als "Nuke Radio" kennen und Du betreibst gleichzeitig eine Website, die als "Fukushima facts" bekannt ist. Wie kam es das du mit den Forschungen zu dieser Katastrophe anfingst?

Christina Consola: Nachdem die Reaktoren explodiert waren, hatten wir sehr schnell schon erste mögliche Symptome von dem Fallout in meinem Teil des Landes zu beobachten. Die Gegend ist South East Michigan (Große Seenplatte; d. Übers.) Ich beobachtete nach ein paar Wochen einen metallischen Geschmack im Mund. Gleichzeitig sah ich viele Fichten und andere Nadelhölzer, die eine rötliche Färbung annahmen. Im folgenden Sommer begann ich die Mutationen der Pflanzen und jungen Bäume in meiner Umwelt zu sehen. Wir begannen die Atmosphärischen Transportwege zu studieren und ich studierte dazu alles, was ich finden konnte, das mit vergangenen nuklearen Unfällen zu tun hatte. Dadurch begann sich mir ein Bild zu formen, denn wir hatten keinerlei Nachrichten oder Informationen dazu, in welcher Form auch immer.

Dr. Jim Fetzer: Hast Du dazu vorher irgendwelche formalen Studien betrieben, ob in der Schule oder im Berufsleben?

Christina Consola: Tschernobyl passierte, als ich in der Abschlussklasse des Gymnasiums war. Wir unternahmen im Rahmen der Schulausbildung eine Anzahl von Studien zur Katastrophe in der Ukraine. Dann habe ich Familienangehörige und Freunde, die in der Nuklearindustrie arbeiten. Deshalb war es immer irgendwie ein Teil meines Lebens. Für eine Weile war ich sogar ein großer Fan der Atomindustrie, bevor ich auf einmal auf die Wahrheit stieß, und feststellen musste, wie hoch gefährlich diese Atomanlagen wirklich sind.

Dr. Jim Fetzer: Wie es scheint, du hast schon ein großes Stück Arbeit über dieses Thema absolviert. Leuren, ich habe gehört, das du schon viele Anzeichen von Verstrahlung des Lebens an der US Westküste in Berkeley und San Francisco feststellen konntest. Kannst du uns etwas zu diesen Dingen berichten? Die Dinge sehen nicht zu gut aus, oder ?

Leuren Moret: Ich begann die Veränderungen besonders stark um die letzte Weihnachtszeit 2012 zu bemerken. Als ich zum Beispiel in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs war, oder eben nur durch die Stadt lief, sah ich Dinge, die man bisher noch nicht so oft beobachten konnte. Es waren zum Beispiel Babies, die man normalerweise nicht so oft in der Öffentlichkeit zu sehen bekommt. Mir fielen viele alarmierende Geburtsfehler auf. Es waren Babies im Alter, die entweder gerade vor oder nach der Fukushima Katastrophe am 11.3.2011 geboren wurden. Ich sah viele Babies mit Down Syndrom und Augendefekten. Das Gehirn und die Augen der Embryos entwickeln sich im ersten Monat der Schwangerschaft, die durch Strahleneinwirkung in ihrer Entwicklung zutiefst gestört und langfristig geschädigt werden können.

Mir fiel auch ein Kleinkind in einem Bus auf, das im späten Februar des selben Jahres geboren wurde. Sie war etwa zwei Jahre alt. Ich sprach sie und ihren Babysitter an. Die Frau, die sich um das Kind kümmerte, sagte dieses Kind sei als zwergenwüchsig diagnostiziert worden. Sie würde niemals größer werden, als sie derzeit ist. Ich wusste das die radioaktive Strahlung bei diesem Mädchen die Hirnanhangdrüse, die Schilddrüse und die Adrenalindrüse permanent geschädigt hatte. Diese Drüsen kontrollieren die Wachstumsprozesse, und viele weitere physiologischen Prozesse im Körper des Menschen. Ich wusste das das nur mit Fukushima in Verbindung gebracht werden konnte. Das kleine Mädchen war durch radioaktives Jod geschädigt worden. Es war erschütternd und doch sehr wichtig zu sehen, das diese Geburtsfehler schon so weiträumig 18 Monate nach Fukushima auftraten. Die Ungeborenen und kleinen Babies sind aufgrund ihrer sich entwickelnden Gewebe die durch ionisierende Strahlung, am ehesten verletzlichen und geschädigten Kreaturen.
Dr. Le-Vene aus Alberta/Kanada, der über die Auswirkungen der sowjetischen Wasserstoffbombentests in der Arktis forschte, berichtete das die Strahlenschädigungen an Embryos und Neugeborenen zwischen dem zehn und dem Millionenfachen höher sind, als es bei entwickelten und gereiften Organismen der Fall ist.

Das noch Ungeborene oder sehr junge Leben stellt somit den Lackmustest für ionisierende Strahlung und seine Schäden dar.

Dazu sehen wir einen drastischen Anstieg der Todesraten in den Vereinigten Staaten und anderswo, auch eine große Steigerung der Unfruchtbarkeit. Dazu kommen merkwürdige Entwicklungen bei ausgewachsenen Männern, wie zum Beispiel zwei Fälle von Brustkrebs, von denen ich in der vergangenen Woche hörte. Ein Mann aus Massachusetts, so um die 40 Jahre alt, mit athletischer Statur, hatte einen doppelseitigen Brustkrebs. Das sind einige der Indikationen für das Ausmaß der sich entwickelnden Situation. Die Umwelt ist auch immer mehr verseucht. Dann kommen Nachrichten aus der Chiba-Gegend über die Verstrahlung von getrocknetem Seetang, der auch als Nori bekannt, zum Einwickeln von Sushis verwandt wird. Chiba ist die Präfektur, die zwischenTokio und Fukushima liegt. Das gleiche wird vom Seetang unserer kalifornischen Westküste berichtet. Wir können darauf noch in größerem Detail später in unserem Interview eingehen.

Zuerst möchten wir ein update zum Taifun vom 15. Oktober geben. Dann können wir auch über die Liste der 28 Indikationen und Zeichen zu den Veränderungen durch die Strahlenverseuchung bei Mensch, Flora und Fauna eingehen.

Unsere pazifische, nordamerikanische Westküste wird inzwischen regelrecht geröstet. Wir werden im weiteren über die biologischen Effekte und die Auswirkungen bei Kleinkindern reden. Desweiteren werden wir die Umwelteffekte zur Sprache bringen. Wir wollen auch über die unglaubliche Ausdehnung des Nuklearmarktes reden. Jetzt übernimmt China zum Beispiel das britische System, und auch der Umstand das Janet Napolitano, die vormalige Chefin der Homeland Security, nun zur Präsidentin der Universität von Kalifornien ernannt wurde, macht uns nachdenklich. Denn diese Universität stellt gleichzeitig einen wichtigen Teil der größten Waffenschmiede der Welt dar. Das scheint alles zu expandieren, und es ist außer Frage, das der Einsatz von nuklearen Waffen weiter vorangetrieben werden soll, mit all den Mini-Nukes, die inzwischen bei der Zivilbevölkerung eingesetzt werden. Das eben nicht nur im Irak und Afghanistan, sondern auch im Libanon und Gaza. Das wird in Zukunft auch in den Staaten der aufstrebenden Supermächte geschehen. (Man bedenke, gibt kein ziviles Nuklearprogramm, d. Übers.)

(...)

Teil 2: Mutationen und weitere Hinweise des Fallout

http://www.youtube.com/watch?v=hCnFkIz4P4g

Dr. Jim Fetzer (0:28): Wir haben inzwischen Anzeichen von radioaktiver Verseuchung in Michigan. Können Sie uns darüber etwas mitteilen?

Christina Consola/Radchick (0:34): Ja, natürlich. Schon im ersten Sommer 2011 beobachtete ich als passionierte Hobbygärtnerin, die seit 17 Jahren ihr eigenes Gemüse anbaut, das verstärkte Auftreten von Mutationen. Denn mein professionelles Interesse lag im Bereich der Genetik und der Erforschung der Netzhautpathologie. Mir fiel aber vor 2011 nichts ungewöhnliches in der Natur auf, aber sehr schnell häuften sich die Anzeichen das da etwas ungewöhnliches in Bewegung geraten war. Organismen, die auf einmal viel schneller wuchsen, Organismen, die auf einmal total viel Wasser aufnahmen, das wurde besonders bei Löwenzahn und anderen Wildkräutern deutlich. Auch fiel mir auf, das die jungen Bäume schneller wuchsen. Als ich mich dann mit den Forschungen aus Tschernobyl beschäftigte, insbesondere den Analysen vom Blattwerk der Bäume, der Wildblumen, und später auch von Tieren, richtete ich auf Facebook eine Seite mit dem Titel "Mutation-Watch" ein, wo seither alle Leute ihre Beobachtungen mit einbringen können. Jetzt erreichen mich jeden Tag viele E-Mails. Dort heißt es unter anderem: "Ich habe 30 Jahre lang Mais angebaut und habe in der ganzen Zeit noch nie solche Dinge zu sehen bekommen", oder ein anderer sagt: "Ich habe diese Bäume auf meinem Gelände und noch nie beobachten können, das sie dreifache oder vierfache Sämlinge hervor brachten". All das zugestellte Bildmaterial zeigt genau die Veränderungen, die auch in Folge der Tschernobyl Katastrophe festgestellt wurden. Ähnliche Dinge waren auch schon von Three Mile Island (1978) bekannt. Ich machte die Bekanntschaft mit einer Frau, die Mary Osbourne heißt, die als "Mutationsfrau" von Three Mile Island bekannt wurde.

Wenn irgend jemand etwas merkwürdiges in seinem Garten feststellt kann er sie anrufen und sie kommt, um Bilder für ihre Dokumentation davon zu machen. Im Laufe der Jahre hat sie tausende von Bildern geschossen, und wenn man unsere neueren Bilder neben die ihren legt, kann man kaum Unterschiede feststellen. Damit wir diese Bilddokumente auch weiter auswerten konnten, müssten wir das Pflanzenmaterial eigentlich im Labor testen. Es gibt aber kaum einen Weg dies zu tun, denn die Universitäten erlauben es einem kaum mit den Pflanzen anzustecken und sie dort mit ihren sehr teuren Gerätschaften einfach zu testen. Selbst um eine kleine Probe einer Pflanze zu testen, würde Stunden in Anspruch nehmen. Deshalb sind wir im momentan darauf beschränkt die Veränderungen Photographisch zu dokumentieren. Das Bildmaterial ist allen anderen Forschern frei zugänglich, die ihre eigenen Forschungen betreiben wollen. Wir fordern deshalb die Öffentlichkeit über die neuen Medien auf, uns mit soviel Material wie möglich zu unterstützen. Von daher ist es auch wichtig, all den Umweltorganisationen und Regierungseinrichtungen, die eigentlich aktiv unsere Interessen wahrnehmen sollen, zu verstehen zu geben, das sie uns warnen sollen über den täglichen Fallout, oder andere Kontaminationen unserer Lebensumwelt. Sie erfüllen einfach nicht ihre Aufgaben, wenn man all die unzähligen Hinweise betrachtet, die wir zusammengetragen haben.

Dr. Jim Fetzer (3:22): Es ist schon merkwürdig wenn man bedenkt ,das diese Effekte deutlich quer durch das gesamte Land festgestellt werden konnten. Von San Francisco und der Bay Area und so weiter, aber Michigan ist für sich genommen total merkwürdig. Leuren, ich habe diese neue Studie gesehen, die aufzeigt wo die Kontaminationen besonders stark sind. Dort zeigt sich das die am meisten betroffene Gegend Chicago zu sein scheint. Kannst du uns sagen, was das bedeutet? Gibt es dazu Interpretationen, die dem Umstand gerecht werden, das es da Gegenden sind die so unerwartet stark betroffen sind?

Leuren Moret (4:01): Bezieht sich das auf den Artikel mit dem Titel "28 Regionen der Westküste werden geröstet"?

Dr. Jim Fetzer (4:08): Ja.

Leuren Moret (4:11): Ok, erst einmal muss gesagt werden: Dieser Artikel bezieht sich auf die kombinierten Effekte des radioaktiven Fallout aus unterschiedlichen Quellen. Ein Teil der Verunreinigungen stammt aus quer durch die USA verteilt arbeitenden Nuklearanlagen, die täglich die Stratosphäre belasten. Deshalb sieht man diese Konzentration von warnenden Nuklearsymbolen über die Ostseite des Landes verteilt. (Chicago, Boston, New York usw..; d  Übers.) Diese sind schon seit den sechziger und siebziger Jahren in Betrieb. (…und fallen auch allmählich auseinander; d. Übers.) Dazu kommen dann die Verunreinigungen aus militärischen Projekten, der abgereicherten Uranmunition, die auf den Übungsplätzen während Tests und Manövern abgeschossen werden. Dieses Zeugs ist inzwischen über die gesamte USA verstreut, da jede Basis mit diesem Zeugs kontaminiert ist. Dazu kommt dann noch der Fallout und das herab regnen des Plutoniumstaubes von Irak, Afghanistan und Libanon. (sie meinte wohl: Libyen; d. Übers.) Dies Stäube werden über die gesamte Eurasische Landmasse verweht und treiben mit den Jetstreams dann über den Pazifik wobei sie dann schlussendlich über Kanada und den USA abregen. Das ist ein weiterer Teil der erhöhten Strahlungswerte in den USA. Dazu kommt dann noch Fukushima, das die Liste von ganz oben anführt. Ich glaube das die hohen Werte an den westlichen Hängen der Rocky Mountains auf Fukushima zurück zu führen sind. Der alarmierenden sprunghafte Anstieg der Todesraten in den USA wurde in besonders hohem Maße an den Westhängen der Rockies beobachtet. Das hat mit dem Transport der Strahlenfracht in den Regenwolken von West nach Ost zu tun.

Dr. Jim Fetzer (6:38): Christina hast du die Karte gerade vor dir während wir reden? Es würde mich auch deine Sichtweise interessieren, was du aus der Verteilung der Hotspots machst? Gibt es da irgend etwas, was dir besonders aufgefallen ist?

Christina Consola/Radchick (6:54): Ich habe die Karte leider nicht vor mir, aber ich sah sie mir genau an. Ich schaute mir aber die Transportwege der atmosphärischen Luftströmungen an, und entwickelte daraufhin eine Prognose für das erste Jahr nach dem Unfall. Ich habe versucht darzustellen wo die Regenfälle am meisten aktiv sein würden. Das brachten wir dann in Zusammenhang mit den Messstellen für Radioaktivität, um die Beziehungen zwischen Strahlenwerten und Regenfällen zu korrelieren. Unsere Voraussagen trafen dann auch mit einer Genauigkeit von 90-95 % ein. Etwas was mir im täglichen Zyklus der Beobachtung besonders auffiel, war, das die große Seenplatte am stärksten betroffen zu sein schien. Teil dessen geht auf die große Luftfeuchtigkeit um die großen Seen zurück. Denn die Feuchtigkeit bindet die verstrahlten Partikel, was dann wiederum zu umfangreicherem Regenfall führt. In Michigan ist das Wetter ohnehin sehr veränderlich. Die höchsten Ausregnungen fanden am Ostufer des Lake Huron statt. Dort regnet am Westufer von Ontario eine vierfache Regenmenge ab, welches im östlichen Seebereich liegt. Wir haben also das Mikroklima am See, was auch mit dem Schneefall in gleicher Weise. Das gleiche gilt auch für die Region um Grand Rapids, weshalb dieses Mikroklima ein um die Seen ein viel grösseres Potential für Fallout aufweist.

Leuren Moret (8:30): Dazu kommt noch das die großen Seen eine ungeheuer große Wasserscheide darstellen die weite Regionen beeinflussen. Die Seen sind auch eine Senke für diese Regen- und Schneefälle, wobei sich all dieses Material dann im Wasser der Seen sammelt. Dann beginnt ein neuer Kreislauf in dem die radioaktiven Partikel dann weiter zirkulieren, und die Kette der Kontamination sich über den Wasserkreislauf von Kondensation und Ausrechnung weiter fortsetzt. Wir haben es aus Statistiken, das die höchsten Krebsraten in den USA und Großbritannien von den Uferregionen von Seen, Küsten und Flussgebieten stammen.


Teil 3: Warnzeichen in lebenden Organismen

http://www.youtube.com/watch?v=fgUoEZjIDNM

Dr. Jim Fetzer (0:20): Wir haben eine Liste von 28 Anzeichen, die die Veränderungen durch Fukushima an der Westküste aufzeigen. Wir haben nicht nur die Landkarte der Kontaminierung, sondern auch die Liste der Veränderungen an lebenden Organismen über die ich mit Leuren und Christina hier reden will. Leuren, wenn ich mir die Karte betrachte, scheint es das die größten Veränderungen in Gegenden wie Portland Oregon, San Francisco, möglicherweise Los Angeles und weiter im Inland Albuquerque, Denver, außerdem Austin, Texas, und was auch eine hohe Konzentration der radioaktiven Strahlung aufweist ist Orlando. Stimmt das alles soweit?

Leuren Moret (1:10): Das sind alles Orte wo nukleare Anlagen, entweder im Forschungsbereich oder anderweitig beheimatet sind. Im Rahmen eines öffentlichen Gesundheitsprojektes und Strahlensicherheit habe ich anhand von Milchzähnen von Babies entsprechende Studien unternommen. So zum Beispiel aus der Nähe der Hanford-Laboratorien, die sich im Nordwesten ganz in der Nähe von Portland befinden. Dort wird seit Jahrzehnten schon Plutonium hergestellt. Diese Anlage hat ihren Müll schon jahrelang in den Columbia-Fluss geleitet, so das die Fischpopulationen sich veränderten. Die Anzahl der Weibchen hat gegenüber den Männchen total zugenommen, während die männliche Fischpopulation progressiv immer weiter abnimmt. Auch das lässt sich global unter der menschlichen Bevölkerung feststellen. Das lässt sich auf die hormonellen Effekte der ionisierenden Strahlen auch auf unser Drüsensystem zurückführen. Wir beobachten einen sich vergrößernden Anteil an Intersex-Charakteristka, wobei sich männliche und weibliche Geschlechtsmerkmale im gleichen Organismus ausbilden. (erhöhte Zahl an Brustkrebs bei Männern z.B.; d. Übers.) Das sollte eigentlich nicht vorkommen. Auch bei den Eisbären der Arktis, wo die Russen ihre nuklearen Bombentests durchführten, kann man sehen das die Weibchen relativ normal sind aber manche ihrer Jungen weisen zugleich rudimentäre Penisse und weibliche Reproduktionsorgane auf. Das geht auf eine Studie aus Svalbard zurück. Es tritt inzwischen auch verstärkt in der menschlichen Bevölkerung auf, da uns die Berichte darüber aus aller Welt zu Ohren kommen. Nun hören wir Berichte darüber, das die Eisbären, Seehunde und Seekühe ihre Felle teilweise verloren haben. Sie werden verstärkt mit offenen ulzerierenden Wunden gesichtet. Insbesondere tritt das auch unter den Elchen auf, die im kanadisch-amerikanischen Grenzgebiet vom Pazifik bis zum Atlantik auch davon betroffen sind. Die Wunden sind zweifelsfrei auf die Einwirkungen der Strahlenkontamination zurück zu führen. Auch bei den Besatzungen der Linienflüge sind schon Anzeichen zu vermerken. So zum Beispiel das Personal der Flugzeuge, einschließlich der Piloten, die zwischen Alaska und den Staaten unterwegs sind, und dabei die kontaminierten Luftschichten durchfliegen. Die Luftschichten sind bis zu den unteren Orbitalbereichen (Verkehrsflüge) mit ionisierender Strahlung durchsättigt. Die Luftwirbel und ihre Nanopartikel sind inzwischen über den gesamten Globus verteilt. Bis 2020 wird das Wasser des gesamten Pazifik von der Strahlenverseuchung durch Fukushima betroffen sein.

Dr. Jim Fetzer (4:16): Da verschlägt es einem einfach die Sprache. Wie erklärst du die Veränderungen der sexuellen Charakteristika? Erklärt sich das dadurch, das die sexuellen Chromosomen insbesondere für die ionisierende Strahlung empfänglich ist? Oder ist das lediglich eine weitere Manifestation der Geburtsschäden am ungeborenen Leben? Oder zeigen sich diese Dinge nur offener an der Öffentlichkeit? Es ist alles zutiefst beunruhigend.

Leuren Moret (4:40): Es hat damit zu tun, das ionisierende Strahlung und insbesondere das abgereicherte Plutonium und das Uran, Östrogenen-Unterbrecher sind. Da geht auf eine sehr gute Studie zurück, die an der Universität von New Mexiko angefertigt wurde. Innerhalb dieser Studie wurde trächtigen Mäusen Wasser, das mit abgereichertem Uran versetzt war, zu trinken gegeben. Allerdings entsprachen die Konzentrationen exakt denen, die die Regierung als sicher erachtet. Es führte zu Geburtsfehlern und zu Abnormalitäten im Endometrium (intra-uterines Gewebe; d. Übers.) Das ist dann ein wichtiger Grund für die sich weiter ausbreitende Entwicklung von Endometriose in erwachsenen Frauen. Dieses Frauenleiden hat sich seit den Bombentests horrende ausgebreitet mit besonderem Fokus dort wo nukleare Anlagen beheimatet sind. Wenn also die Transportmoleküle in den Hormonen des reproduktiven Systems verändert werden, beobachten wir eine Reihe befremdlicher Entwicklungen. Es ist nicht normal und sollte nicht vorkommen. Männer sollten keine femininen reproduktiven Zellgewebe in sich tragen und Frauen auch keine männlichen. (Hormone ja, denn so funktioniert die Biologie ja, aber keine Zellcluster…; d. Übers.) Es sind alles neuartige, bis dato, unbekannte Phänomene und das wird uns als Teil des Wunders der neuen Zeit verkauft ha, ha, ….es ist ein nuklearer Alptraum!

Dr. Jim Fetzer (6:09): Christina kannst du auch ähnliches im Zusammenhang mit ernsthaften Veränderungen der sexuellen Charakteristika im Raum Michigan berichten?

Christina Consola/Radchick (6:23): Ich hatte bisher nicht so gute Gelegenheiten diese Aspekte ähnlich eingehend zu studieren. Es ist nämlich nicht ganz leicht an diese Informationen heran zu kommen, denn es wird durch die öffentlichen Gesundheitsbehörden nicht offen zugänglich gemacht. Aber weist du, wenn du die Mechanismen verstehst, wie die Bevölkerung vom Fallout betroffen ist, und die Studien kennst die darüber erstellt wurden, dann kann man sich schon ein Bild machen. Es wurden sehr gute Studien in den 1960-iger Jahren in Großbritannien gemacht. Es ging dort um Leukämie bei Kindern, wobei eine große Gruppe studiert wurde. In dieser Studie ging es um den Einsatz von Röntgengeräten während der Schwangerschaft. Es wurde deutlich, das ein früher Einsatz dieser Geräte in der Schwangerschaft zu einer Erhöhung der Gefahr führte, sodass die Kinder ein 50 %-ig höheres Risiko hatten an Leukämie, Nierenkrebs oder Gehirntumore zu erkranken. Die Gefahr erhöhte sich auch noch, wenn die Kinder jeweils noch weiteren Röntgenuntersuchungen ausgesetzt wurden.

Während dieser Studie wurden dann auch wissenschaftliche Querverbindungen zum Fallout der Bombentests hergestellt. Jede Testexplosion entsprach einem Wert der einem Röntgenbild entsprach. (Es handelte sich dabei aber nicht um die schwach strahlenden Zahnarzt Röntgenaufnahmen ; d. Übers.) Wie dem auch sei, eine sehr schwache Strahlung kann sich bei Kindern schon als sehr gefährlich niederschlagen. Eine Studie der Universität von Michigan in den 1960-iger Jahren befand, das sich die Einwirkung der Strahlung bei Kindern um einen Wert zwischen dem 10-fachen und dem 1000-fachen gegenüber Erwachsenen niederschlägt, wie Leuren schon angedeutet hat. Damals wurde schon festgestellt, das im Gegensatz der von außen kommenden Strahlung, die Atemwege bei Kindern viel stärker betroffen sind und somit einen der Hauptwege der Strahlenfracht auf dem Weg nach innen darstellt. Was also im Regen auf unserer Erde herab regnet und dann in der Nahrungskette landet, ist viel stärker belastend, denn das klein bisschen hier und dort summiert sich. Es wird sich für den Rest unseres Lebens und das unserer Kinder weiter fortsetzen. Der Grund liegt darin, das es keinerlei Möglichkeit gibt diese Anlage in Fukushima abzuschalten. Wir können die durchgeschmolzenen Reaktorkerne von drei Atomanlagen nicht einfach wegräumen da sie in den Untergrund durchgebrannt sind. Dazu kommt das endlose Kühlen mit völlig ungeeignetem Pazifikwasser. Diese Anlage ist zu einem radiologischen Generator verkommen, die keinen Abschaltknopf besitzt.

Dr. Jim Fetzer (8:52): Es ist unglaublich schockierend! Ich war schon total geschockt als Japan sich für nukleare Energie, also Atomstrom, entschied nachdem dieses Land schon die Bombenangriffe von Hiroshima und Nagasaki erleiden musste. Ich hatte eigentlich erwartet, dass sich aus historischer Sicht in der Bevölkerung eine tiefe kulturelle und politische Abneigung dagegen aufgebaut hätte. Doch es scheint, das ihnen ein Deal verkauft wurde, der nur in Wohltaten verpackt war. Selbst Einstein hat ja bekanntlich mal gesagt, das es eine ziemlich idiotische Idee ist mithilfe der Kernspaltung eine Tasse Kaffee zu machen. Damit Wasser zu kochen ist richtig verrückt. Ich glaube wirklich das die Nuklearindustrie ihr Verantwortungsgefühl abgetreten hat, ( ….wenn sie es denn jemals besessen haben!; d. Übers.) Wir wissen alle von den horrenden Problemen mit den Nuklearabfällen, die niemals gelöst wurden. Leuren, du hast vor kurzem bemerkt wie katastrophal die Situation in Washington (state) ist, weil dort all der nukleare Abfall immer weiter auf ein Wasserreservoir im Untergrund vordringt. Das war in einem Interview mit Maya Addison in der vergangenen Woche. All das ist total beunruhigend.

Leuren Moret (9:56): Ich möchte noch etwas zu Christinas Bemerkungen von den Veränderungen der sexuellen Charakteristika durch ionisierende Strahlung bemerken. Im September 2007 publizierte die US Geologische Forschungsanstalt in einem Bericht die Resultate der Beobachtungen der Fischpopulation der gesamten Vereinigten Staaten. Es ging um Intersex-Veränderungen in Fischpopulationen. Sie entnahmen Proben aus sämtlichen Flüssen der USA und schauten ob und welche Veränderungen in den Geweben der reproduktiven Organe der männlichen Fischpopulationen aufgetreten seien. Dabei ging es darum festzustellen zu welchem Grad sich Intersex-Veränderungen an den Geweben nachgewiesen werden konnten. Das bedeutet im Klartext, ob sich auch weibliche Geschlechtszellen im männlichen Gewebe finden lassen konnte. Sie fanden das bei jedem einzelnen der Proben eine derartige Veränderung festzustellen war. Die Durchsetzung der Proben mit diesen Veränderungen reichten von niedrigen Werten bis zu 95 % der Proben. Das wurde quer durch die Vereinigten Staaten festgestellt. Es gab bei all den Proben nur einen Fluss wo diese Veränderungen nicht nachzuweisen waren, das war der Yukon Fluss in Alaska.

Teil 4: Was weiß unsere Regierung? Bombentests, Verstümmlungen von Rindern und politische Ponerologie

http://www.youtube.com/watch?v=LVdWtTZ7ZJg

Dr. Jim Fetzer (0:32): Christina, was denkst du, gibt es bei all den Vorkommnissen eine politische Dimension? Wenn zum Beispiel die Regierungen sagen, das da nichts sei, was sie seitens der Regierung unternehmen können, ihnen sozusagen die Hände gebunden seien? Denn was auch immer sie nur täten, haben sie vielleicht Angst dass es zu einer einer gewaltigen Panik in der Bevölkerung führen könnte? Hätte das nicht auch ausgesprochen kontraproduktive Konsequenzen, oder wie siehst du das? Eigentlich müsste unsere Regierung auf der höchsten Ebene doch über die Faktenlage informiert sein, lässt aber diese Informationen nicht der Bevölkerung zukommen. Leuren hat uns ja anhand der Studien die unternommen wurden, ausgiebig über einige der Fakten berichtet. Sie wollen sie aber schlicht und ergreifend der Bevölkerung vorenthalten.

Christina Consola/Radchick (0:34): Na klar, was sich mir aufgrund meiner Nachforschungen eröffnete, war, dass die Regierung genau und exakt informiert war, was sie zum Beispiel mit den Bombentests angerichtet hatten. Sie waren speziell daran interessiert herauszufinden, wie die Menschen die den Luftströmen der Abwinde des Fallout ausgesetzt waren, gesundheitlich und auch anderweitig reagierten. Wenn man sich ein Buch aus der Zeit vornimmt, so zum Beispiel den Titel: "The Secret Fallout" ("Der geheime Fallout") von Dr. Ernst Sternglass, so kann man darin lesen, dass die Menschen im Abwindbereich des Fallouts ihre Autos umsonst gewaschen bekamen; dass die Spezialistentrupps die Autos vor und nach dem Waschen auf radioaktive Kontamination genau untersuchten, nur um zu erfahren wie erfolgreich das Dekontaminationsprozedere angeschlagen hatte. Hier wird deutlich, wie wir als Versuchskaninchen benutzt werden und diese Experimente über uns ergehen lassen müssen.

Der einzige Faktor, der seit dem Unfall (Fukushima; d. Übers.) in diesem ganzen Debakel kontrolliert wird, ist der menschliche Faktor; wir alle werden dahingehend konstant in Schach gehalten. Seit etwa 1920 wissen wir, dass selbst geringste Mengen an Radioaktivität die DNS (Chemie im genetischen Code des Zellkerns; d.Übers.) nachhaltig schädigt. Sie haben bewusst immer größere Mengen an schwach radioaktiver Strahlung zugelassen, um die Bevölkerung auf einem konstanten Level chronischer Krankheiten zu halten, damit die Gesundheitsindustrie ihren Markt und ihre Profite immer weiter ausdehnen können. (Profit des Gesundheitsmarktes als einzige Messlatte des medizinischen Erfolges, Ivan Illich "Die Medizinische Nemesis"; d. Übers.) Das alles geschieht wohl aus Gründen der allgemeinen Kontrolle der Bevölkerung. Leuren weiß sicher mehr dazu zu sagen, da sie ihr spezielles Augenmerk darauf hält.

Dr. Jim Fetzer (2:21): Da liegst du ganz richtig. Es ist sehr deutlich, das wir alle ohne unsere explizite Genehmigung, diesen Experimenten als "Menschenmaterial" ausgesetzt sind. Es handelt sich um grobe Verletzungen der ethischen Prinzipien (Die Würde des Menschen ist unantastbar! ; d. Übers.) Somit werden die höchsten Prinzipien der Unversehrtheit und der Schadensabwendung von der Bevölkerung, worauf alle Amtsinhaber einer Regierung ihren Eid ablegen, genau in ihr Gegenteil verkehrt.

Leuren Moret (2:40): Na, 85 % der Schlüsselpositionen in der amerikanischen Regierung sind von Skull & Bones-Mitgliedern der Yale-Universität besetzt. Skull & Bones führt uns direkt zu den Mächtigen der Londoner Hochfinanz und dem permanent erpresserischen anglo-amerikanischen Kriegsverbrecher-Syndikat.

Dr. Jim Fetzer (3:00): Du scheinst damit anzudeuten, das Yale und Skull & Bones ein Kanal darstellt, der laufend neue Agenten und V-Leute, sowie korrupte Funktionäre für die Öffentlichkeitsarbeit produziert, die dann in ihren offiziellen Rollen in Regierungspositionen auf der politischen Bühne auftreten, um damit ihre Verbindungen zum DHS (dem Department of Homeland Security), der CIA und anderen Organisationen weiterzuführen und zu vertiefen.

Leuren Moret (3:20): Ohne Frage gibt es dazu viele Hinweise, die in der öffentlichen Arena zu finden sind und das deutlich belegen können.

Aber um nochmal auf die Bombentests und ihre Effekte zurück zu kommen. Christina sagte, das die Regierung darüber voll im Bilde war und ich möchte ein paar Fakten vorbringen die das genau belegen, was sie angesprochen hat. Gegen Ende der letzten Dekade trat ich als Fachfrau/wissenschaftliche Zeugin vor einer Regierungskommission der Nevada Legislative auf, da ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lawrence Livermore Nuklearforschungslabors, über die Auswirkungen der Nevada-Atombombentests geforscht hatte. Wir waren beauftragt die Metallzylinder zu studieren die zur Endlagerung des radioaktiven Mülls entwickelt wurden. Wir untersuchten Verhalten und Eignung verschiedener Metallverbindungen. Bei dieser Anhörung traf ich auf eine Frau, die mir mitteilte, das sie eine geborene Rothschild sei, ich aber dieses Wissen bitte für mich behalten solle. Sie war von meiner Arbeit, die ich dort vorstellte, total beeindruckt. Sie nahm an allen Anhörungen teil, die in Harump, einer kleinen Provinzstadt in er Nähe des Nevada-Testgebietes, stattfanden. Sie selber hatte herausgefunden, das die EPA, die Environmental Protection Agency, während der gesamten Länge der Atombombentests eine geheime Molkerei im Testgebiet betrieb. Sie untersuchten die Strahlenwerte der Rinder, ihrer Kälber und der Arbeiter, die dort die Tiere versorgten und den Mist wegschaufelten. Außerdem betrieben sie auch Fleisch produzierende Rinderherden, die sie laufend untersuchten. Die gesamten Ergebnisse unterlagen strengster Geheimhaltung.

(Man erinnere sich, die gesamten Ergebnisse der Untersuchungsreihen an den Opfern von Hiroshima und Nagasaki, die zur gleichen Zeit statt fanden, wurden selbst vor den Opfern vor Ort geheim gehalten. Die biologischen und medizinischen Untersuchungen wurden über Jahrzehnte ausschließlich von amerikanischen Spezialistenteams durchgeführt, die aus Strahlenexperten, Biologen und Medizinern bestanden!; d. Übers.) Meine Bekannte setzte alle Hebel in Bewegung und bekam den Bericht deklassifiziert. (Entfernung der Geheimhaltungsstufe; d. Übers.)

Ein Aktivist aus dem Strahlenbereich sagte mir neulich dass er herausfand wie die Bombenschäden an Rindern behandelt wurden. Die von den Bombentestes ausgelösten Verstümmlungen, die sich damals in den USA zu einer großen Sache entwickelten, wurden durch eine zentrale Sammelstelle gesammelt. Sämtliche Informationen und Berichte über Verstümmlungen von Rindern auf dem Gebiet der USA wurden dort mit bunten Stecknadeln auf Landkarten vermerkt. Alle Verstümmlungen traten wiederum im Abwindbereich der Bombentests statt. Der Sheriff einer Provinz konfrontierte einen schwarzen Hubschrauber, der vermeintlich unbemerkt auf einem kleinen Flugplatz gelandet war. Er fand heraus dass die Fluggäste ausschließlich Angehörige der US-Armee waren die Gewebeproben von verstümmelten Rindern aus genau der gleichen Gegend mit sich führten. Es war also die Armee welche Proben von Pferden, Rindern und anderen Farmtieren entnahmen die dabei oft zu Tode kamen. Sie schmissen sie oft über Bord wenn sie mit ihnen fertig waren und ließen sie umgeben von einer Wolke aus Formaldehyd (Haltbarmacher für Gewebeproben; d.Übers.) auf der Erde liegen. (Das war dann wohl der mundane Grund dieser unter Geheimhaltungsstufe agierenden ‘Außerirdischen’, über die zu der Zeit viel in den Medien spekuliert wurde..; d. Übers.) Es handelte sich also um ein Programm des Militärs, das die gesamte Zeit über das Ausmaß der Strahlungseffekte erforschte.

Die Proben wurden unter anderem aus den Augen entnommen, da sie meistens die geringsten Strahlenkonzentrationen aufweisen, dazu kamen Proben vom Rektum und bestimmten inneren Organen. Das ganze Programm wurde mit systematischer Akribie betrieben. Wir wissen auch dass die Programme die wahrend der Bombentests durchgeführt wurden, auch jetzt stattfinden, und dass die Auswirkungen der Fukushima-Strahlung in der gleichen Weise systematisch untersucht wird. Man weiß inzwischen dass vom US-Militär und dem nuklearen Establishment große Anstrengungen unternommen werden, um die vitalen Statistiken zu manipulieren. Schwangere Frauen, deren Frucht mit genetischen Defekten heranreift die sich als Behinderungen ausprägen können, werden mit allen Mitteln dazu gebracht einer Abtreibung zuzustimmen. Diese Zahlen werden dann der Zentralstelle für Krankheitsstatistik CDC (Centre for Disease Control, Atlanta; d. Übers.) als freiwillige Abtreibungen berichtet. Dadurch tauchen diese Zahlen nicht als strahlungsbedingte Fälle in der Statistik auf. Diese Statistiken kommen übrigens weltweit zur Anwendung. Sie verdrehen alles.

Dr. Jim Fetzer (8:10): Die Untersuchungen deuten also auf ernsthafte genetische Abnormalitäten und ihre Ergebnisse werden bewusst unter Verschluss gehalten?

Leuren Moret (8:13): Genau, und jetzt haben sie auch noch bestimmte Stationen in ihren Distriktkrankenhäusern eingerichtet, in denen sie Frauen armer Bevölkerungsschichten, speziell afro-amerikanischen und indianischen Ursprungs, mit ihrer Überzeugungsarbeit zu Abtreibungen "bewegen". Die Nahrungskette die in bestimmte Bevölkerungsgruppen hineinreicht ist auch mit Strahlen hoch belastet. Die am höchsten belasteten Lebensmittel finden sich so in den Bereichen der ärmsten Bevölkerung wieder. Die qualitativ besten und reinsten Produkte findet man auf den Regalen der Kette Whole Foods Inc.
(Diese Firma mit größtem Wholefood-Shop Europas in London schloss ja bekanntlich schon 2011 einen Friedensvertrag mit Monsanto ab, und unterwanderte gleichzeitig die gültigen Regeln zu "Bioprodukten" mit ihrem eigenen Hauslabel; siehe dazu meinen Bericht in Politaia http://www.politaia.org/umwelt-und-gesundheit/die-totale-kapitulation-der-bio-elite-vor-mosanto/ ; d. Übers.)

Sie haben seit ihren Anfängen als Corporation ja schon ihre Nahrungsmittel von der Südhalbkugel der Erde importiert. (wahrscheinlich aus Südamerika, da das in England nicht ganz so der Fall ist; d. Übers.)

Die Nahrungsmittelströme in den USA sind inzwischen ziemlich vergiftet.

Dr. Jim Fetzer (8:15): Es gibt natürlich solche Stimmen die davon ausgehen dass das so gewollt sei, um die Entvölkerung der Erde gezielt voran zu treiben. Man könnte der Meinung sein dass das ein eher zynischer Standpunkt sei, aber wir sehen doch laufend wie die Regierung nichts unternimmt die Gesundheit und den Reichtum als Nation zu verteidigen und zu beschützen.

Leuren Moret (9:50): Es ist wahnsinnig schwer zu verstehen und zu glauben, dass das Ganze nichts anderes als ein Orwell’scher Alptraum ist. Es wurde mal ein interessantes Buch mit dem Titel "Politische Ponerologie" veröffentlicht, was das dem politischen Betrieb innewohnende Böse betrachtet hat. (Andrew M. Lobaczewski, Political Ponerologiy). Es beschreibt die Wissenschaft der Natur des Bösen, das für politische Ziele ausgenutzt und eingesetzt wird. Lobaczewski und weitere Wissenschaftler schrieben das Buch über die vom Bösen durchtriebenen Politiker während der kommunistischen Periode ihrer Geschichte. Er musste die erste Version des Buches verbrennen als ihm mitgeteilt wurde dass die Agenten der Sicherheitskräfte schon fast an seiner Haustür waren um ihn zu verhaften. Nachdem er dann in den späten Achtzigern in die USA kam, konnte er es endlich wieder schreiben. Nun verhinderte Zbigniew Brezcinski die Veröffentlichung. Schlussendlich wurde es dann doch noch veröffentlicht. Wenn die Menschen ein Interesse daran haben, herauszufinden wie der Menschheit, der Biosphäre und unserem Planeten diese Dinge widerfahren können, dann hilft das Buch immens zum Verständnis dieser Unglaublichkeiten.

Dr. Jim Fetzer (11:15): Dabei müssen wir es erst einmal belassen, und befassen uns mit dem nächsten Teil des Interviews. Hier spricht Jim Fetzer in der Show "The Real Deal" mit den heutigen Studiogästen und Experten Leuren Moret und Christina Consola über die Strahlengefahren von Fukushima.


Teil 5: 28 Anzeichen von der Westküste, die durch die Strahlenschäden geröstet wird

Dr. Jim Fetzer (0:20): Hier spricht Jim Fetzer mit der Show "The Real Deal" und dem abschließenden Teil unserer heutigen Sendung im Gespräch über die Strahlengefahren von Fukushima mit Leuren Moret und Christina Consola. Ich überlasse das Wort euch beiden, da ihr jetzt über die Liste der 28 Anzeichen für Strahlenschäden berichten wollt. Wir wissen, dass die Westküste inzwischen durch die Strahlenmenge geröstet wird, aber ich überlasse es ganz euch, wie ihr die einzelnen Punkte vorstellen wollt. Leuren….

Leuren Moret (0:48): Wir haben eine ganze Reihe von Artikeln dazu, die wir dir zusenden werden. Du kannst das Material dann in das Interview mit einbauen.

Dr. Jim Fetzer (0:55): Gute Arbeit Leuren, an dieser Stelle auch ein Großes Danke Schön an Bill Fox, der dieses Interview ermöglicht hat. Wir werden das Transkript dieses Interviews in Veterans Today publizieren und auch das andere Material mit berücksichtigen. Bill wird euch für die Links zu den Artikeln sehr dankbar sein, die er dann zusammen mit dem heutigem Interview in Veterans Today veröffentlichen kann.

Schicke mir bitte die Links und jederlei Grafiken und Flowcharts die du veröffentlicht sehen willst, Leuren.

Leuren Moret (0:48): Danke Jim! Ok, Christina lasse uns doch abwechselnd einen Punkt nach dem anderen von der Liste vorlesen und, wenn nötig, kurz besprechen.

Der erste Punkt betrifft die Eisbären, die Seehunde und Walrösser bei denen sich die Felle merklich ausdünnen, und die mit vielen schwärenden Wunden gesichtet werden. Dazu kommt die vorhin schon erwähnte hohe Sterberate der Elchpopulation entlang des gesamten Kanadisch-Nordamerikanischen Grenzgebietes zwischen dem Pazifik und dem Atlantik.

Ok, Christina mache du mit Punkt zwei weiter.

Christina Consola/Radchick (1:57): Nummer 2 ist die epidemische Sterberate der Seelöwen entlang der kalifornischen Küstenlinen. Außerdem möchte ich über eine ungewöhnliche Entwicklung berichten, die bis weit in den Süden nach San Diego reichte. Die Babies der Seehunde wurden in viel größeren Zahlen von ihren Müttern verlassen, als von den Rettungsgruppen der Tierschützer bisher beobachtet wurden. Es gibt darüber keinerlei offizielle Erklärung was da wohl vorliegen könnte. Sie waren alle untergewichtig. Einige konnte hochgepäppelt und wieder in die freie Natur entlassen werden, aber die meisten gingen verloren. Diese Vorfälle eskalieren und sind die gesamte Küste entlang beobachtet worden.

Dr. Jim Fetzer (2:43): Könnte es sein, das entsprechend einer evolutionären Auffassung, die Mütter instinkthaft bemerkten, das ihre Kleinen nicht überlebensfähig sind und sie so früh den Elementen wieder überlassen wenn die Aussichten für ein Überleben nicht gegeben sind, um ihre mütterlichen Ressourcen zu schonen?

Christina Consola/Radchick (3:08): Das ist definitiv eine Möglichkeit die es ernsthaft zu überlegen gilt.

Leuren Moret (3:10): Eine andere Variante wäre, wenn eine Population unter ernsten Stress gerät, dass die Kleinsten als Erste unter den Giften zu leiden haben. Es schwächt sie und sie können nicht mit den Müttern mithalten. Oder sie gingen verloren während die Mütter sie irgendwo zurücklassen. Oder sie sind nicht mehr da, nachdem die Mütter zurückkehren um zu sehen, wo sie zurück gelassen worden sein könnten. 45 % der Kleinen die im Juni in Kalifornien zur Welt kamen sind inzwischen verstorben. Das ist eine ausgesprochen hohe Todesrate unter den Neugeborenen der Seehunde.

Es ist ähnlich bei der Entwicklung der Kindersterblichkeit unter den Menschen, und wenn man die beiden Entwicklungen parallel betrachtet wird deutlich dass ein Umweltfaktor da eine entscheidende Rolle spielt.

Dr. Jim Fetzer (4:00): Das ist unglaublich tief beunruhigend.

Leuren Moret (4:03): Hast du noch was zu diesem Punkt Christina?

Christina Consola/Radchick (4:10): Ich habe versucht mit jemandem von NOAA zu sprechen… aber leider war keiner in der Lage etwas zu möglichen Verbindungen zwischen den Strahlenwerten und der Seehundesterblickeit mit ihren durch Strahlung verursachten biologischen Veränderungen zu sagen.

Schon im Jahr 2011 berichtet ENE NEWS über krankhafte Veränderungen in der Seehundepopulation von Alaska.
(http://enenews.com/diseased-seals-abnormal-brain-growths-undersized-lymph-nodes-found-russia-canada-walruses-next-6-photos-map ; d. Übers.)

ENE berichtete, das die Strahlung höher sei als die reguläre Hintergrundstrahlung, aber konnten nicht genau sagen, ob es sich um Caesium oder Strontium handelte. Als ich die Sache also mit NOAA besprechen wollte und nach einem Experten fragte, wurde mir bedeutet, dass ich an der falschen Stelle gelandet sei und mit John Kelley in Hawaii sprechen solle. Dann rief ich Hawaii an und dort sagten sie mir, dass ich mit John Kelley sonstwo sprechen solle, dass der John vor Ort nicht derjenige sei, den ich zu sprechen wünsche, und von daher auch nicht zuständig sei. Und so ging es in einem fort. Es roch alles nach einer bewussten Taktik obstruktiver Abwimmelung. Ich stellte diese Konversationen live auf mein Radioprogramm, sodass alle Zuhörer miterleben konnten wie das so abläuft.

Dann stellte sich heraus dass die Überreste der Seehunde zur Untersuchung an 21 Laboratorien verschickt wurden. Die Barthaare wurden zu einem Laboratorium geschickt, und die Zähne zu einem zweiten Labor, die Haut des Unterleibes wurde wieder zu einem anderen Labor geschickt usw. Was ich damit sagen will, das Ganze erinnerte mich an das Manhattan Projekt.

Leuren Moret (5:29): Es ist die Gleiche Sache….

Christina Consola/Radchick (5:31): Ja sie unterteilen und zerhacken so alle zusammengehörenden Informationen, in dem Wissen dass die Leute nicht untereinander reden und ihre Informationen auch nicht austauschen werden. (Divide et Impera; d. Übers.)

Leuren Moret (5:40): Ja, das ist genau das was sie machen….

Die Nummer 3 ist, dass die Population der Sock Eye Lachse entlang der kanadischen Küste und der Küste von Alaska auf einem historischen Tief angelangt ist. Viele führen das auf Fukushima zurück, wobei eine Meeresbiologin eigenhändig Geld dafür sammelte, einige Untersuchungen im Frazer-Fluss und anderen Flüssen zu veranlassen.

Es ist ein Flussgebiet wo sich große Orka-Populationen im Sommer aufhalten. Sie kommen meist zusammen mit Baby-Orkas in das Gebiet. Sie ernähren sich hauptsächlich von Lachsen. Die anderen Orkas, die weniger standfest, als bewegliche Orkas bekannt sind, reisen meist in Gruppen von dreien und ernähren sich von Säugern im Ozean, so wie die Seehunde. Da sie unterschiedliche Ernährungsgewohnheiten haben, werden wir wohl auch unterschiedliche Ergebnisse in der Strahlenbelastung feststellen. Ich sage voraus, dass die Küstenlachse schwerer davon betroffen sein werden. Die Lachse essen kleinere Fische die aufgrund der Strahlenbelastung ihrerseits eine größere Bioakkumulation der Strahlung in den Lachsen veranlassen. (Die landen ja auch in den Tiefkühltruhen der Lebensmitteldiscounter vieler deutscher Städte; d. Übers.)

Die Biologin berichtete schon dass eine große Menge an Viren in den untersuchten Lachsen festzustellen waren, was auf eine ernsthafte Schwächung des Immunsystems schließen lässt.

Dazu kommen die gallertartigen Seesterne welche entlang der nordpazifischen Küste geradezu zerschmelzen. Das gleiche gilt für die Quallen. Es lässt auf einen ungewöhnlichen Grad an Infektionen, bakterieller- oder Virenbelastung schließen.

Dr. Jim Fetzer (8:12): Es ist ja bekannt dass Strahlenverseuchung oftmals das Immunsystem grundlegend stört, das dann nicht mehr richtig funktioniert und derartig geschwächt ist dass es in Folge zu tiefgreifenden Viren- und bakteriellen Problemen führt, denn die Organismen der Seetiere haben normalerweise auch ein starkes Immunsystem das gegen viele Herausforderungen gefeit ist und so einer ganzen Reihe von Bedrohungen in ihrer Umwelt widerstehen können.

Christina Consola/Radchick (8:34): Nummer 4 ist die Sache mit den blutenden Kiemen und Augen bei den Fischen. Blutungen und Hämatome sind Symptome die mit Bestrahlung einher gehen. Es kann auf Viren und Bakterien zurück geführt werden, die diese Lebewesen krank macht. Ich habe während der letzten Tage mehrere große Fischereibetriebe in den USA und Kanada angerufen. Einer davon ist an einem der Großen Seen beheimatet und ein anderer in der Vancouver-Gegend. In beiden Betrieben sprach ich mit jemandem der sehr offen mit seinen Informationen war. Die wussten über Fukushima recht gut Bescheid und waren sich auch im Klaren darüber, dass das potentiell eine Gefahr für ihre Fischereibetriebe darstellen würde. Beide bezeugten mir dass ihre Fangergebnisse gegenwärtig unverhältnismäßig niedrig seien. Es seien zwar keine historischen Tiefpunkte, aber die schwachen Fangergebnisse würden alle Fischarten betreffen. Allerdings hätten sie keine besonders starken Anzeichen von Krankheiten bei ihren Fängen feststellen können. Als ich sie daraufhin fragte, wer die Proben auf Strahlenwerte untersuchen würde, gaben sie zur Antwort, das das nicht ihr Job sei, das sei die Aufgabe derer die den Fisch bekommen, nachdem er ihren Marktplatz verlassen habe.

Dr. Jim Fetzer (9:49): Nachdem der Fisch den Marktplatz verlassen habe…..hmmmh!!!

Danach geht es ja über die Verteiler direkt rein in die menschliche Nahrungskette, und dann erst werden sie getestet? Die Einzelhändler wollen doch ihren Profit nicht verlieren, nachdem sie den Fisch eingekauft haben. Danach untersucht doch bestimmt keiner mehr richtig.

Leuren Moret (10:09): Es sind doch alles inzwischen balkanisierte Länder …die Medien eingeschlossen! Das ist es, mit dem wir hier zu tun haben.

Christina Consola/Radchick (10:18): Das ist es doch, was Leuren letzte Woche in einem Interview mit Alfred Webre angesprochen hat. Es ist ein, die Fischereiindustrie betreffend, ernsthaftes ökonomisches Desaster im Schwange, von dem wir erst die Anfänge zu sehen bekommen.

Dr. Jim Fetzer (10:32): Das ist doch auch so ähnlich wie bei dem BP-Desaster im Golf von Mexiko. Es hat an der Küste ganze auf die Meeresfrüchte ausgerichtete Industrien ausradiert.

Leuren Moret (10:40): Was wir hier, mal von der Strahlenproblematik abgesehen, mit unseren technischen Mitteln tun, ist ohnehin die radikale Zerstörung der gesamten Meeresfauna. Sie fischen seit langem mit Netzen, deren Öffnungen mehr als 1500 Meter groß sind und kratzen auch noch das letzte vom Grund der Ozeane. (Da fragt man sich schon seit Langem wie vieler Sargnägel es eigentlich bedarf eine Kiste zu zunageln…; d. Übers.) Sei nehmen alles und kochen es in Dosen ein oder gefrieren es, oder es wird als Beifang für die Fischzuchten verarbeitet, oder es wird zu Hundefutter verarbeitet…. So verbreiten sie die Strahlung auch überall. Das ist genau das Gleiche was sie auch in Japan machen, indem sie den ganzen verstrahlten Müll überall im Land verbrennen.

Nummer 5 betrifft die große Schwemme radioaktiven Mülls von der Größe Kaliforniens die auf die kalifornische Küste zutreibt und schon erste Punkte der Westküste erreicht hat. Am 18. Oktober wurde ein guter Artikel mit dem Titel "Der Ozean ist zerstört" in der australischen Zeitung The Herald publiziert, der von Greg Ray geschrieben war. Dieser Artikel stammt von einem Segler der viele Male den Pazifik überquert hat. Er sagte, er sei das letzte Mal in seinem Boot von Osaka nach San Francisco gesegelt.

Er schrieb, dass der letzte Teil seiner Seereise, die ihn von Osaka nach San Francisco führte, eine Mischung war aus verzweifeltem Grauen und Angst gewesen sei: 


"Nachdem wir Japan verlassen hatten, bekam ich den Eindruck, dass der Ozean selber gestorben sei. Wir haben kaum ein Lebewesen zu Gesicht bekommen. Wir sahen einen Wal, der irgendwie hilflos an der Oberfläche herumdrehte und einen großen Tumor auf seinem Kopf hatte. Es sah alles sehr übel aus, da ich das noch nie auf dem Meer erlebt habe. Ich war es gewohnt Seeschildkröten, Delphine und Haie zu sehen, und großen Gruppen von Vögeln zu begegnen. Über 3000 nautische Meilen war nichts zu sehen, was noch am Leben war. Anstelle des fehlenden Lebens war nur noch Müll in unglaublicher Menge zu sehen.
An vielen Plätzen konnten wir unseren Motor nicht anwerfen, aus Angst das sich der ganze Müll der auch aus vielen Seilen und Kabeln bestand, in der Schiffschraube eindrehen würde. Wenn wir den Motor benutzen wollten, konnten wir es nicht in der Nacht machen, da wir immer ein Auge auf die Müllansammlungen halten mussten. Die Fahrt mit Motorkraft ging also nur während des Tages, sodass wir entsprechend langsamer in dieser Müll-Wüstenei vornankamen. In den Gewässern um Hawaii kann man normalerweise bis auf den Grund schauen, und so konnte ich beobachten, dass der schwimmende Müll auch bis auf den Grund zu sehen war. Er kam in allen Größen daher, von kleinen Softdrinkflaschen bis zu Teilen die die Größe eines Autos oder sogar Lastwagens hatten. Ich sah eine Art Fabrikschornstein vorbeidriften der aus dem Wasser ragte, an dem sogar noch eine Art Wassertank hing. Auch sah ich einen großen Container, der auf den Wellen endlos vor sich hin rollte. Es war, als würden wir durch einen riesigen alptraumartigen Müllplatz ohne Ende segeln. Das ist die Realität, das ist, was Momentan dort draußen passiert."


(...)

Teil 6: Fortsetzung mit der Liste der 28 Veränderungen – und auch hier eine Fukushima Neuheit: Cäsium Kugelstrukturen

http://www.youtube.com/watch?v=fbf18eh1eQU
(kleiner Fehler mit der Markierung des Videos als 5. Teil; müsste 6. Teil heißen)

Christina Consola/Radchick (0:22): Nummer 6: Es wurde geschätzt, dass sich der Grad der radioaktiven Belastung an der kalifornischen Westküste in den kommenden 5-6 Jahren verdoppeln wird….

Dr. Jim Fetzer (0:33): Ich glaube, dass das viel schneller geschehen wird…

Christina Consola/Radchick (0:34): Ich auch, die haben wohl eine eher konservative Aussage gemacht. Es gibt da so eine Unmenge an verschiedenen Dingen die da als Müll antreiben…. Viele Sachen sind aus porösem Material wie Textilien, Holz und Styropor. Diese Dinge absorbieren wiederum strahlende Partikel, die über die vergangenen zwei Jahre herab geregnet sind. Dazu kommen Uran-Fullerit "Buckyballs" und die neueste Entdeckung sind Cäsium-Fullerit "Buckyballs", das wurde gerade heute berichtet. Leuren kann darüber etwas mehr sagen, aber es ist nichts darüber bekannt wie diese Substanzen sich im Wasser der Ozeane über lange Distanzen ausbreiten.

Leuren Moret (1:10): Die Wissenschaftler haben berichtet, dass sich radioaktive Kugelstrukturen, bestehend aus festen Cäsium-, Eisen- und Zinkpartikeln mit einer Kugelstruktur, die im Wasser unlöslich ist, als eine neuartige Entdeckung auftauchte. Sie hinterfragten, wie sich diese, uns bisher unbekannten Substanzen auf den menschlichen Organismus auswirken könnten. Was die Wissenschaft hier beschreibt sind Nanopartikel. (Siehe auch, "Todesstaub" Dokumentation von Frieder Wagner; d. Übers.)

Diese kugelförmigen Partikel werden z.B. produziert wenn DU-Waffen mit Hitzegraden aus dem Sonnenfeuer detonieren. Ich habe darüber viel gearbeitet. (Depleted Uranium, abgereichertes Uran, i.e der Dreck aus den sogenannten friedlichen Atomkraftwerken; d. Übers.)

Dieses neue Phänomen kann nur bedeuten, dass die Brennstäbe unter extrem hohen Hitzegraden gegenwärtig am brennen sind, andernfalls lässt sich diese Sache nicht erklären. Da sind wohl kaum noch nennenswerte, oder nur sehr ungenügende, Mengen an Wasser in den Abklingbecken, sodass diese extrem hohen Hitzegrade entstehen können. Die Brennstäbe produzieren zudem ein äußerst heißes Gas (Plasma), das hoch erhitzt kondensiert und sich zu diesen kugelförmigen Nanostrukturen verdichtet. Das beweist eigentlich nur, dass die Brennstäbe selber mit extrem hohen Temperaturen am verbrennen sind. Das wurde aber nicht direkt nach dem Unglück berichtet. Die Anlage ist am brennen und bläst die hoch giftigen und hoch gefährlichen Nanopartikel aus gemischten radioaktiven Isotopen konstant in die Umwelt hinaus. Die Nanopartikel sind deshalb so gefährlich weil sie eine Einwirkung auf Organismen hat, der als "Partikeleffekt" bezeichnet wird. Diese Strukturen verändern chemische Prozesse in den Körperzellen und lösen lebensbedrohliche Reaktionen aus, was dann auch oftmals zu Tumoren führen kann. (Karzinogene, kanzeröse Effekte; d. Übers.) Eine ganze Reihe von Krankheiten werden mit radioaktiven Partikeln in Zusammenhang gebracht, aber kurz gefasst, das hier ist der Beweis, dass die Anlage (Brennstofflagerstätten,; d. Übers.) brennt.

Christina Consola/Radchick (3:43): Ich habe da mal eine Frage, Leuren. Hast Du von diesen Substanzen, den radioaktiven Nanopartikeln aus einem Reaktor, vorher schon mal gehört?

Leuren Moret (3:46): Nein! So noch nicht, aber es ist definitiv ein Charakteristikum von DU-Waffen, die auf den Gefechtsfeldern eingesetzt werden. Uran ist ein sehr leicht selbst entzündliches pyroforisches Metall, es kann sehr leicht Feuer fangen. Es brennt mit Temperaturen von bis zu 5000 Grad Celsius, was heißer als unsere Sonne ist. Diese Kleinstpartikel sind die tödlichsten Stoffe die als Gefahr bei einer brennenden Atomanlage auftreten können, oder eben von einer explodierenden DU-Waffe ausgesandt werden. Außerdem wissen wir von Fukushima, dass sie dort MOX-Brennstäbe in einem Kühlbecken halten. Da sind dann Plutonium und Uran zusammen gemischt. Es ist total instabil und brennt mit hohen Temperaturen. Und natürlich ist Plutonium für lebende Organismen schon in Kleinstmengen absolut tödlich.

Christina Consola/Radchick (4:53): Nummer 7: Massive Konzentrationen an Cäsium 137 wurden in Plankton zwischen Hawaii und der Westküste festgestellt.

Dr. Jim Fetzer (5:05): Wo ist es eigentlich noch normal?

Christina Consola/Radchick (5:07): Sie begannen das schon zwei Wochen nach dem Unfall zu beobachten, da fanden sie schon große Mengen im Kelp an der Küstenlinie von Britisch Kolumbien. Damals handelte es sich um Jod 131, wenn ich mich recht erinnere. Das verläuft sich dann nach etwa 40 Tagen, aber das Jod Isotop 129 hält sich allerdings viel länger. Ich habe hier einen Artikel vor mir, der über die Bioakkumulation von Kontamination in Plankton berichtet. Er stammt vom Militär und wurde 1959 verfasst. Dort heißt es, das Plankton mineralische Substanzen akkumuliert und dass sich radioaktive Substanzen auch auf dem gleichen Weg auf das 1000-fache konzentriert abgelagert werden können. Das heißt das 1 Gramm Plankton die 1000-fache Menge an Radioaktivität absorbieren kann, als 1 Gramm Wasser, welches sich unmittelbar daneben befindet. Ich bin mir sicher dass wir heute noch mehr Detailwissen darüber haben als damals, aber dieser Umstand für sich genommen ist schon schlimm genug. Denn alle anderen Lebewesen im Ozean leben von Plankton, so zum Beispiel die Wale.

Leuren Moret (6:12): Hier geht es um die Basis der Nahrungskette vieler Lebewesen im Ozean. Was wir zum Beispiel heute alles über Seetang wissen ist, dass es im Verhältnis zu Seewasser, die radioaktiv strahlenden Substanzen um das 150 000-fache einlagern kann. Auch hier wieder das gleiche Bild, der Seetang akkumuliert viel größere Mengen an strahlendem Potenzial, als das ihn umgebende Seewasser.

Nummer 8: Eine Stichprobe an blue fin tuna (Thunfisch) in Kalifornien bestätigte, dass Proben von 15 verschiedenen Fischen, alle 15 radioaktiv erhöhte Strahlung von Fukushima aufwiesen. Das war vor etwa einem Jahr vor der Küste von San Diego und ich glaube alle hatten erhöhte Cäsiumwerte. Der Blauflossenthunfisch hat seine Laichgründe in japanischen Küstengewässern, unter anderem vor Fukushima.

Christina Consola/Radchick (7:11): Nummer 9 passt an dieser Stelle gut rein. Im Jahre 2012 berichtete die Zeitung ‘Vancouver Sun’ davon, das Cäsium 137 in großen Mengen in japanischen Fischimporten nach Kanada entdeckt wurden. Das betraf insbesondere die Makrelen und 91 % des Heilbutts, 92 % der Sardinen und inzwischen sind die Sardinen vor unserer Küste ganz verschwunden. Dazu kommen 93 % der Thunfische und Aale, 94 % des Kabeljau und Anchovy und 100 % der Karpfen, des Seetangs und der Monkfische.

Dr. Jim Fetzer (7:46): Meine Güte….100 %…???

Leuren Moret (7:47): 100 % weil die Fischernährung sich aus unterschiedlichen Dingen zusammen setzt. Fische, die sich von anderen Fischen ernähren haben meist schwächere Konzentrationen als Fische, die sich von Plankton ernähren. (Das sei mal dahingestellt…würde ich aber so nicht unterschreiben; d. Übers.) Oder sie sind Bodenfresser und nehmen auch kleine Mengen radioaktiven Schlammes mit ihrer Nahrung auf…

Nummer 10: Kanadische Behörden finden hohe Konzentrationen an Radioaktivität in Fischen aus den eigenen Küstengewässern. So zum Beispiel Meerbarsch (Seebass) mit 1000 Becquerel/Kilogramm, dass bedeutet 1000 radioaktive Reaktionen per Kilogramm Fischgewicht pro Sekunde. Es handelte sich dabei um Cäsium, was dabei sehr problematisch ist, dass Cäsium sich im Herzmuskel anreichert. Das Herz produziert aber nur 5 % seiner eigenen Zellen pro Jahr. (…es kann aber bis zu 25 % der Herzzellen befallen haben, Prof. Dr. Busby; d.Übers.) Jetzt hören wir schon von Athleten und Rennpferden die schlapp machen oder umkippen, es wurde sogar von Schauspielern berichtet die während ihrer Auftritte umfielen, sowie Piloten die während ihrer Flüge auf einmal lebensbedrohliche Situationen erleben. Trotz ihrer Fitness erleben sie Herzversagen oder sterben gar daran. In den amerikanischen Medien wurde schon viel darüber berichtet. Nun sind inzwischen auch Flugbegleiter betroffen, die speziell auf der Strecke nach Alaska ihren Dienst tun. Dann der spektakuläre Fall des Fußballspielers, der auf dem Spielfeld der englischen Oberliga im vergangenen Jahr umfiel. (Da könnte auch eine Wechselwirkung mit einem gewissen kristallinen weißen Puder eine mögliche Rolle gespielt haben …; d. Übers.) Das sind die Effekte von Cäsium. Aber wovon wir nicht viel hören sind die fast 2000 Radioisotopen, die während der Kernspaltung auftreten können. Das Zeug tritt gegenwärtig aus den brennenden Brennstäben aus. Man muss die Risikofaktoren des Cäsiums um noch ein vielfaches multiplizieren, denn wir haben ja diese Mischung aus 2000 weiteren Isotopen. (deren Wechselwirkungen bisher nicht bekannt sind; d. Übers.) Wir werden regelrecht von dem Zeug bombardiert.

Dr. Jim Fetzer (10:23): Ich bin total überwältigt, dass Leute die meist unwissentlich kontaminierten Fisch essen, davon dann auch noch ohne Vorwarnung Krebs bekommen. Es scheinen sich unglaublich umfassende Auswirkungen dadurch zu entwickeln, unfassbar! Schon Stanley Hirsch, ein Dozent für Nukleare Sicherheitsrichtlinien in Santa Cruz, sagte in einem Interview mit Global Security Newswire, dass die Rate der Krebsfälle aufgrund des Fischkonsums mit Sicherheit rasant ansteigen wird. Ich bin mir sicher, dass dieses inzwischen schon passiert. Es ist einfach unglaublich, dass das so schnell gehen kann.

Christina Consola/Radchick (10:58): Wir kennen das ja von Tschernobyl…. In Japan finden sie derzeitig schon viele Kinder mit Knoten und anderen symtpomatischen Veränderungen ihrer Schilddrüsen….. einige haben schon Krebs… aber die Experten sagen uns, dass das nicht von Fukushima sein kann. Es könne nicht so schnell gehen, denn in Tschernobyl habe das Ganze mindestens 4-5 Jahre gedauert.

Leuren Moret (11:17): Es sind diese Nanopartikel denen die Kinder über einen Zeitraum von 2 Jahren konstant ausgesetzt waren. In Tschernobyl dagegen war es eine einmalige Kontamination. Sie haben das auch abgedeckt und einen Sarkophag darüber gebaut und so die Sache einigermaßen unter Kontrolle bekommen. Das hier sind schwach radioaktive und stark radioaktive Emissionen die rund um die Uhr 24/7, 365 Tage im Jahr in die Umwelt entlassen werden. Im April 2011 untersuchte Dr. Chris Busby die Luftfilter von Autos aus der Gegend von Fukushima und nahm auch Luftproben. Er kam aufgrund seiner Daten schon damals zu dem Schluss, dass die Luftwerte einer 300-fachen Tschernobyl-Explosion entsprochen haben. Inzwischen sind jetzt über 2 Jahre verstrichen, ohne das die Emissionen gestoppt wurden. Wir haben auch neue Erkenntnisse die kugelförmigen Strukturen der Nanopartikel betreffend. Denn wir haben das Problem mit hunderten von Tonnen dieser Brennstäbe die diese Substanzen produzieren und in Kühlbecken vor sich hin schmoren, ohne in adäquatem Kühlmittel zu sitzen. Sie emittieren massive Mengen an giftigen radioaktiven Substanzen. Es ist, technisch gesehen, alles sehr grauenvoll und eine neue Studie des Ernährungslabors von Japan berichtete im Oktober 2013, das der Seetang vor der US-Küste mit Cäsium hoch belastet sei… Die Werte lesen sich folgendermaßen:

8.14 Becquerel pro Kilo für Cäsium 134, 8.88 Becquerel/Kilo, Cäsium 137, und es wurde sogar Kobalt im Seetang der amerikanischen Pazifikküste festgestellt mit 3,7 Becquerel /Kilo. In der Chiba Präfektur, nördlich von Tokio, lag die Cäsium 134 Belastung bei 41 Becquerel /Kilo. 63 Becquerel/Kilo für Cäsium 137, auch hier wurde wieder Kobalt festgestellt. Es ist aber so, dass wir keine Vergleichswerte oder Referenzskalen haben mit denen wir das vergleichen könnten. Man kann es überhaupt nicht mit Tschernobyl vergleichen, die Brennstäbe im Kühlbecken von Tschernobyl waren nicht am durchbrennen wie in Fukushima. Es waren nur die Brennstäbe im Reaktor selber, die daraus heraus explodierten. Diese Mannschaft um Tepco in Japan garantiert uns so eine tägliche Freisetzung von extrem hohen, strahlenden Giftkonzentrationen, die sowohl in die Atmosphäre als auch in den pazifischen Ozean eingeleitet werden. Diese Giftfracht verstrahlter Luftschichten kommt dann innerhalb von Tagen hier an der US Küste an.


Teil 7: Fortsetzung mit der Liste der 28 Veränderungen….
”Sie ermorden den Ozean”

http://www.youtube.com/watch?v=kS56cdhGthw

Christina Consola/Radchick (0:31): Nummer 12: Vor Kurzem wurde berichtet, dass die Strahlenmenge in der Gegend um Fukushima um das 18-fache höher sei, als bis dato angenommen wurde. Und diese Angaben basieren auf Tepco’s Ergebnissen, die nicht unbedingt verlässlich sind und bisher immer wieder weiter nach oben korrigiert werden mussten. In den vergangenen Wochen beobachteten wir auch wieder eine Steigerung der Vorfälle, wobei einer besonders auffiel. Vor geraumer Zeit wurde eine unterirdische Trennwand errichtetet, um zu verhindern, dass sich das Grundwasser mit dem Meerwasser vermischt… aber das konstante Einsickern des zur Kühlung benutzten Meerwassers, hat den Grund der Anlage derartig aufgeweicht, dass die Statik der sich darauf befindlichen Atomruine immer unsicherer wird. Dazu kommt, das die Atomlava nun bis auf den Grundwasserspiegel durchgebrannt ist. Aufgrund der täglichen Kühlwassermenge von 300-400 Tonnen, die frei über der Anlage versprüht wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis das toxische Gemisch aus Grundwasser und Atomlava wieder an der Oberfläche hervor quillt und im Bereich der Anlage hervortreten wird. Dann muss evakuiert werden, da sich kein Arbeiter mehr sicheren Fußes auf dem Gelände aufhalten kann. Es gibt dann keinen Schutz mehr, insbesondere nicht wenn Tritium austritt, das lässt sich durch nichts aufhalten.

Sie arbeiten sprichwörtlich mit der Pistole an ihren Schläfen. Sie werden dann in schneller Rotation viele Arbeiter anstellen und wieder ausmustern. Es gibt für sie keine andere Wahl, man kann die Leute nicht kontinuierlich auf der Anlage arbeiten lassen. (Deshalb hört man wohl inzwischen auch in den Medien, das die japanische Mafia inzwischen bei der Rekrutierung und Bereitstellung von Arbeitskräften mit am Strang zieht; d. Übers.)

Dr. Jim Fetzer (2:03): Leuren, wie steht es mit Nummer, 15, 16 und 17?

Leuren MoretZu diesem Zeitpunkt werden jeden Tag mehr als 300 Tonnen kontaminiertes Wasser in den Ozean abgelassen. Das hat damit zu tun, dass Japan eine Inselnation ist, und alle nuklearen Anlagen wegen des Kühlwassers an den Küsten aufgebaut wurden. Dazu kommt dass die vulkanischen Wasserscheiden ihre natürliche Wasserfracht geradewegs zur Küste befördern, und in diesem Fall auch unter Fukushima durchlaufen. Auf diese Weise entsteht eine konstante Bewegung von radioaktivem Wasser in die See.

Nummer 16: Ein altgedienter Forschungswissenschaftler für Meeresbiologie am japanischen Meteorologischen Institut sagt, ich zitiere: ”30 Milliarden Becquerel an Cäsium und 30 Milliarden Becquerel und Strontium werden täglich in den Pazifik gepumpt.” Ich wette, das es viel mehr sein wird.

Nummer 17: Nach Tepco’s Angaben wurden zwischen 20 Trillionen Becquerel und 40 Trillionen Becquerel an radioaktivem Tritium verseuchten Wassers in den Ozean gekippt.

Dr. Jim Fetzer (3:42): Christina, 18. 19 und 20 bitte.

Christina Consola/Radchick (3:45): Ein Professor der Universität Tokio stellte fest, dass 3 Gigabecquerel an Cäsium 137 täglich in den Hafen von Fukushima-Daiichi und damit in den Pazifik fließen. Das ist lediglich wieder nur ein einziges Isotop von dem hier die Rede ist.

Nummer 19: Es wurde geschätzt, das 100 mal mehr Radioaktivität von Fukushima in die See entlassen wurde, als es beim gesamten Tschernobyl-Desaster der Fall war. Leuren sprach es schon an, als sie von Dr. Chris Busby’s Luftfilter-Studie redete.

Leuren Moret (4:18): Das ist aber ohnehin eine gewaltige Untertreibung….

Christina Consola/Radchick (4:19): Ja. Nummer 20: Eine Studie, die vor kurzem unternommen wurde, verdeutlichte dass eine große Strömung radioaktiven Wassers in Kürze die Westküste der Vereinigten Staaten erreichen wird.

Die Simulation ergab, das die große Strömung unsere Küstengewässer im Frühjahr 2014 erreichen wird, und die Spitzenwerte werden dann 2016 erreicht sein. Es gibt aber so viel unbekannte Faktoren…

Leuren Moret (4:52): Es wird den Ozean umbringen!

Dr. Jim Fetzer (4:56): Leuren berichte uns von Punkt 21 und 22.

Leuren Moret (4:52): Nummer 21: Eine Projektion geht davon aus dass alle Ecken des Pazifik bis 2020 von signifikanten Mengen an Cäsium 137 kontaminiert sein werden. Das hat damit zu tun, das die Strömungen der Ozeane sehr dynamisch sind, und sich derartige Belastungen sehr schnell ausbreiten können. Die Ausbreitung ist allerdings wohl langsamer als die der atmosphärischen Verbreitung der radioaktiven Isotope (Die Studie basiert auf einer Computersimulation einer deutschen Meeresforschungsanstalt; d. Übers.) 

Nummer 22: Es wurde ausserdem projiziert, das der Pazifik Cäsium Belastungen haben wird, die um das 5–10-fache über dem der nuklearen Bombentests im pazifischen Raum zu liegen kommen. Was wir vor ein paar Jahrzehnten während der Zeit der schweren Atombombentests im Pazifik bezeugen konnten, steht dem in nichts nach, nur diesmal wird es wohl die gesamte Fischpopulation ausradieren.

Dr. Jim Fetzer (5:43): 23 und 24 bitte.

Christina Consola/Radchick (5:45): Die Größenordnung an radioaktiver Verseuchung der Gewässer des Pazifik hat den Umweltaktivisten Dave Martino dazu bewegt folgende Einschätzung abzugeben. "Die Tage der Fischerei im Pazifik sind vorbei". Das meinte ich auch schon vor zwei Jahren.

Dr. Jim Fetzer (6:00): Smart! Du warst dem Feld weit voraus.

Christina Consola/Radchick (5:45): Nummer 24 ist, dass für diejenigen, die auf der Nordhalbkugel leben die radioaktive Belastung von Jod 131, Cäsium 137 und Strontium 90 auf einen sehr langen Zeitraum hin wirken werden. Man denke nur daran, was Harvey Wassermann dazu sagte. Jod 131 bettet sich in die Schilddrüsen ein, und die beta Partikel können dann die Gewebe verletzen. Schilddrüsenanomalien sind inzwischen bei mehr als 40% der Kinder aus der Region Fukushima berichtet worden. Dieser Anteil wird im Laufe der Zeit weiter ansteigen werden. Es kann bei den Jungen die physische und mentale Entwicklung beeinträchtigen. Bei Erwachsenen führt es zu einer breiten Palette an Krankheitsbildern, wobei Krebs mit eingeschlossen ist.
(kleiner Einschub am Rande: Jod ist ein wichtiger Bestandteil in der Synthese von Schilddrüsenhormonen. Diese Hormone sind lebenswichtig zur weiteren intra-zellulären Verwendung der Glukose auf dem Weg zur Verbrennung unseres biologischen Hauptenergieträgers, ATP (Adenosin-Tri-Phosphat). Die von der Schilddrüse ausgesandten Hormone ermöglichen somit den zweiten Schritt in der Kette der Energieverstoffwechselung im Körper, nachdem die allseits bekannten Insulinbotenstoffe den gelösten Zucker (Glukose) in die Zellen hinein geschafft haben. Alle energetischen Prozesse der Zelle beruhen auf einer sauberen Funktionsweise der Schilddrüsenhormone. Wenn sich dann aber radioaktiv geladenes Jod 131 eingelagert hat, werden diese intrazellulären Prozesse laufend durch eine Art Störsender mit irritierenden Energiepulsen unterbrochen.
Menschen mit einer unteraktiven oder überaktiven Schilddrüse weisen deshalb ganz klar diametral entgegengesetzte Symptome auf. Die erste Gruppe ist meist schlapp und schwer und kann ihre Gedanken kaum richtig ordnen, zudem fühlen sie sich innerlich froestelnd und kalt. Die zweite Gruppe dagegen ist hyperaktiv, leidet unter Gewichtsverlust und schwitzt sehr häufig, fühlt sich heiss an. All diese Symptomatiken können somit aufgrund der ansteigenden radioaktiven Belastung weiter zunehmen; d. Übers.)

Cäsium 137 wurde in Kabeljau vor der kalifornischen Küste entdeckt. Es breitet sich im gesamten Körperbreich aus zieht aber speziell die Muskeln vor, wo es akkumuliert. (Deshalb greift es den Herzmuskel an, wie es Prof. Busby schon vor 18 Monaten feststellen konnte; d. Übers.)

Strontium 90 hat eine Halbwertzeit von 29 Jahren und wird vom Körper als Kalzium aufgenommen, und so in den Knochen eingelagert.

Dr. Jim Fetzer (7:01): Leuren 25 und 26 bitte.

Leuren Moret (7:03): Nummer 25: Das Portals "Planet Infowars" sendete einen Bericht der besagte, dass sich die kalifornische Küste in eine Todeszone verwandelt. Es wird jetzt schon klar und deutlich, wenn man an den Strand geht. Man kann dann beobachten, dass die Felsen inzwischen unglaublich sauber auschauen, Kelp und andere Mikroorganismen sind verschwunden. Außerdem sind keine Krebse und andere Kleintiere mehr im Wasser der Tidenteiche zu beobachten. Um es mal anders auszudrücken, die Tiere mit Filterfunktionen, die so gezwungen sind diese Strahlenfracht aufzunehmen und sie daraufhin bio-akkumulieren, überleben es nicht mehr. Wenn man das mit der Zeit vor etwa 15 Jahren vergleicht, wo wir Tennisschuhe an den Stand anziehen mussten, zum Schutz unserer Sohlen vor blutigen Verletzungen durch die Muscheln und anderen Schalentieren… heute nicht mehr!

Das Leben wird ausgerottet. Der Ozean wird abgetötet. Danach nehmen es die Strömungen mit sich in den Atlantik, was sich dann in die arktischen und antarktischen Regionen ausbreitet. Sie morden die gesamten planetarischen Ozeane!

Dr. Jim Fetzer (8:17): 26 bitte.

Christina Consola/Radchick (8:20): Eine Studie vom vergangenen Jahr über die Auswirkungen der Fukushima Katastrophe besagte, dass sie das gesamte Leben an der Westküste des amerikanischen Kontinents von Mexiko bis Alaska auf Jahrzehnte negativ beeinflussen kann.

Dr. Jim Fetzer (8:31): Leuren 27 bitte.

Leuren Moret (8:33): Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge könnten die Aufräum- Dekontaminations- und Säuberungsanstrengungen in Fukushima bis zu 40 Jahre dauern. Es wird in unserer gesamten Lebenszeit nicht aufhören Strahlung frei zu setzen.

Dr. Jim Fetzer (8:44): Ich stimme dem zu, 28 bitte, Christina…

Christina Consola/Radchick (8:46): Yale Professor Sir Charles Perot meinte, wenn die Aufräumarbeiten nicht mit 100 % absoluter Präzision und Genauigkeit ablaufen, riskiert die Menschheit eine Bedrohung die über tausende von Jahren anhalten wird. Er bezieht sich dabei auf die gegenwärtige Entfernung der Brennstäbe, die in 15 Tagen anlaufen soll. (Das Interview war am 24. Oktober; d. Übers.) Diese sitzen im Reaktorblock Nummer 4. Momentan entfernen sie die Brennstäbe vom Reaktorblock Nummer 6. Es dauerte alleine 3 Wochen den Deckel zum Reaktor zu öffnen, obwohl da keinerlei Beschädigung vorlag. Sie planen diese Brennstäbe, und die des Abklingbeckens vom Nummer 4 Reaktor gleichzeitig zu entfernen.

Dr. Jim Fetzer (9:44): In der Minute, die uns noch bleibt, möchte ich euch um eure abschließenden Bemerkungen und Reflektionen bitten. Christina, bitte…

Christina Consola/Radchick (9:50): Es ist eine Problematik mit enormer Komplexität, die vom mentalen Aspekt her ungeheuerlich schwierig zu begreifen ist, selbst wenn sie einem lediglich als geschriebene Geschichte daher kommt. Ich kenne viele Leute die meist täglich darüber lesen. Ich kenne viele Leute deren Leben sich schon total verändert hat, seit Fukushima seinen Lauf genommen hat, und sie gleich von Anbeginn die Größenordnung des Desasters begriffen hatten. Menschen, die von all diesen unterschiedlichen Informationen überwältigt sein sollten, wäre angeraten sich ganz einfach darauf zu konzentrieren, dass alle radioaktive Strahlung dieser Art, schlecht für unsere Gesundheit ist.

Deshalb sollte man simple Maßnahmen ergreifen, sich auf diese Herausforderung einzustellen, da sich die Strahlung im Koerper anreichert. Man sollte sich eigentlich wie ein Krebspatient begreifen, der sich auf lange Sicht mit den unterstützenden Hilfsmitteln versorgen sollte. (Siehe: Ken Rohla Video in Einleitung zu Teil 1 (Link); d. Übers.) Schlafe gut und ernähre dich richtig. Und höre genau hin wenn Leute sich über das Thema austauschen, da es für uns wohl eines der wichtigsten Probleme aller Zeiten darstellen wird, mit dem wir uns konfrontiert sehen.

Dr. Jim Fetzer (10:41): Leuren, eine Zusammenfassung in einem oder zwei Sätzen bitte.

Leuren Moret (10:45): Die Auswirkungen der Nukleartechnologien, die eins ums andere nach und nach eingeführt wurden, resultierte in befremdlichen Phänomenen dergestalt, dass die ältere Generation von Menschen in den USA sich heute einer robusteren Gesundheit erfreuen als der Rest der US Gesellschaft. Unter den Jüngeren beobachten wir zunehmend sich zuspitzende Gesundheitsprobleme, während sie zu Erwachsenen heranwachsen. Das Einwirken der Strahlung auf das ungeborene Leben in der Gebärmutter führt zu späteren chronischen Problemen. Die höchste Todesrate seit Fukushima wurde bei Soldaten in Texas festgestellt, die von den Schlachtfeldern im Irak und Afghanistan zurückgekehrt waren, sie sind diejenigen, die ohnehin einer schon fast tödlichen Körperbelastung ausgesetzt waren. (Gulf War Syndrome: d. Übers.)

Das bisschen extra Strahlung aus Fukushima reichte dann aus, um das Fass zum überlaufen zu bringen.

Dr. Jim Fetzer (12:03): Christina und Leuren, ich kann euch gar nicht genug dafür danken, dass ihr die Zeit gefunden habt hier in meiner Sendung "The Real Deal" diese Präsentation zu geben. Auch wenn das hier von euch Gesagte, überwältigend, niederschmetternd und katastrophal klingt, ich sage es noch einmal Vielen Dank für eure unglaublich detaillierte Arbeit in dieser Sache.
(...)

Leuren Moret:



Quelle: Politaia.org


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