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Montag, 21. September 2015

SPD: Wir können die Sicherheit in München nicht mehr garantieren!

Videobeschreibung: 20.09.2015 - Brigitte Meier SPD-Sozialdezernentin: „Wir können die Sicherheit in München nicht mehr garantieren!“
http://uncut-news.ch/video-news/wir-k...
https://vimeo.com/139770418
https://www.facebook.com/Anonymous.Ko...

Wie ernst die Lage tatsächlich ist, zeigt der inoffizielle Mitschnitt einer SPD-Konferenz, die am 15. September im Berliner Reichstag stattfand. Auf YouTube wurde der Clip kurz nach der Veröffentlichung gesperrt. Auf dem Video, das offensichtlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht war, ist ein Redebeitrag der Münchner SPD-Sozialdezernentin Brigitte Meier dokumentiert. Die Aussagen, die Meier tätigt, sind beunruhigend.


Interessant sind vor allem die ersten 4:18 Min., in denen Meier Klartext spricht, was wirklich los ist in München seit der „Flüchtlings“-Invasion.
Ihre Rede (z.T. zusammengefaßt / verkürzt):
Die aktuelle Situation ist sicherheitstechnisch nicht mehr am Hauptbahnhof München zu stemmen. München erwartet ab heute sieben Mio. Besucher für das Oktoberfest. Sie fordert, dass die Züge an München vorbeigeführt werden müssen. Es gab in den letzten 14 Tagen 55 Tsd. Ankünfte am Münchener Hauptbahnhof. Die Züge konnten nicht mehr weitergeschickt werden, da bis auf Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen von allen anderen Ländern der Königsteiner Schlüssel (Anmerkung: Grundlage für die Verteilung der Flüchtlinge auf die Länder) verwehrt wurde. Wenn die Grenzen nun aufgemacht werden und die Züge nicht weitergeleitet werden können, kann man die Sicherheit in München nicht mehr garantieren. Sie forderte dann sehr sehr eindringlich, endlich ein weiteres Drehkreuz (Anmerkung: weitere Verteilstation für Flüchtlinge in Deutschland) einzurichten. Dies wird seit 14 Tagen gefordert und nichts passiert.
Sie befürchtet, dass die Stimmung in München trotz der großen Hilfsbereitschaft kippt. In München reden sie schon nicht mehr vom Krisenfall. Im Sozialministerium wurde im Lenkungsstab sogar die Ausrufung des Katastrophenfalls diskutiert. Der Katastrophenfall wird z.B. bei Hochwasser ausgerufen. Selbst die Ausrufung des Katastrophenfalls in München hätte nichts mehr genutzt, weil schon alle Hilfsdienste bayernweit mobilisiert waren. Der Katastrophenfall hätte noch zwei Tage Luft geschaffen.
Deshalb sind sie so ungeduldig, da man andernorts anscheinend nicht erkannt hat, was sich an der Grenze abspielt. Die Situation im Süden von Deutschland wird bald sicherheitspolitisch nicht mehr zu bewältigen sein. Sie wollten am Wochenende z.B. die Olympiahalle schon am Samstag aufmachen. Sie konnten sie aber nicht aufmachen, weil sie nicht wußten wie. Sie haben die Bevölkerung aufgerufen, dass sie Luftmatratzen und Isomatten bekommen, um 1000 Menschen überhaupt irgendwo hinzulegen. Mit der Hilfe der Ehrenamtlichen wurden 1000 Isomatten und Decken in die Olympiahalle transportiert. Die Hilfsdienste sind an der Kante. Die Olympiahalle konnte nicht geöffnet werden, weil sie nicht wußte mit wem. THW, BRK, … alle haben abgesagt, dass sie mit ihren Kapazitäten am Ende sind. Sie hätte die Olympiahalle geöffnet mit einer Gebirgsschützenmannschaft der Bundeswehr (50 Soldatinnen / Soldaten) angeführt von Sozialpädagogen. Das Sozialreferat hätte den Soldaten gesagt, wie man eine Einrichtung führt. Das ist der Modus in Bayern – überall.






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