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Freitag, 18. September 2015

Tatjana Festerling: Bericht vom Grenzübergang Röszke

Man bekommt langsam eine Vorstellung davon, was der ungarische Bischof meinte, als er kürzlich anmerkte, dass es sich nicht um Flüchtlinge, sondern Invasoren handelt. So verhalten sich weder normal denkende Menschen, noch Flüchtlinge, die vor Tod und Terror des Westens in Syrien geflohen sind. Das sind gewöhnliche Kriminelle. Die Dresdner OB-Kandidatin Tatjana Festerling ist seit heute vor Ort an ungarische Grenze. Die Ereignisse am ungarischen Grenzzaun kommentierte[1] sie heute wie folgt:

Am 16. September 2015 begannen die angeblich so traumatisierten Asyl-Anspruchssteller mit Steinen und Metallstangen bewaffnet eine kriegerische Auseinandersetzung mit den Ungarischen Grenzbeamten, um ihren Forderungen nach Leistungen Ausdruck zu verleihen. Die versammelten Migranten stellten "den Polizisten des ungarischen Grenzschutzes ein Ultimatum: Sollten sie die Grenze nicht binnen einer Stunde öffnen, würden sie angegriffen. Nachdem die Polizeikette über Stunden mit Stein-, Metall-, Beton- und Ziegelstücken beworfen worden war wodurch 14 ungarische Polizisten verletzt wurden, was die ungarische Polizei hinnahm, ohne einzuschreiten, brachen die Migranten zunächst durch den serbischen und anschließend durch den ungarischen Zugang.

Die Polizisten reagierten auch darauf nicht, sondern zogen sich vor den Angreifern zurück, als diese jedoch in ungarisches Staatsgebiet einbrachen, ordneten die ungarischen Befehlshaber vor Ort den Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern an. Die entstandene Situation war mit anderen Mitteln nicht beherrschbar. Die serbische Polizei trat erst im Anschluss an diese Ereignisse auf, in deren Folge es gegenwärtig (am 17.09.2015 um 10 Uhr 05) keine aggressiven Übergriffe am Grenzübergang gibt. Die an der provisorischen Grenzsicherungsanlage entstandenen Schäden werden derzeit beseitigt.

Im Verlauf ihres Vordringens hielten[2] die Migranten während dieses Zwischenfalls mehrfach Kinder als lebendige Schilde vor sich. Zwei Kinder wurden über den Grenzzaun auf ungarisches Territorium geworfen, ihre Verletzungen werden von den ungarischen Behörden versorgt. Infolge der Ereignisse hat Ungarns Innenminister Sándor Pintér auf dem ungarisch-serbischen Grenzabschnitt heute eine Teilsperrung angeordnet. Personen, Fahrzeuge und Güter dürfen die Grenze weder am Autobahngrenzübergang noch am Landstraßengrenzübergang Röszke-Horgos passieren."

Querverweise:

[1] Tatjana Festerling: Grenzübergang Röszke
https://www.facebook.com/tatjana.festerling/media_set…

[2] Mitteilung der ungarischen Botschaft in Berlin
https://www.facebook.com/BotschaftUngarn/posts/899596573453942




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