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Donnerstag, 29. Oktober 2015

Videos aus Spielfeld: Tumult in Flüchtlingscamp, Straßenblockade von Bürgern

Noch unterwegs nach Spielfeld: 
Migranten betreten aus Kroatien 
kommend am 26. Oktober slowenisches Gebiet.
Foto: Jeff J Mitchell/Getty Image
Die Lage in Spielfeld ist undurchsichtig: Die Socialmedia ist offenbar näher an der Realität, als die Berichte der großen Medien.

Im Flüchtlingslager im österreichischen Spielfeld an der slowenischen Grenze kam es in der Nacht vom 25. auf den 26. Oktober zu tumultartigen Zuständen. Was genau passiert ist, ist unklar. Medienberichte liegen nicht vor und die Polizei sagte, die Nacht sei ohne größere Spannungen verlaufen. Der Polizeihubschrauber war ununterbrochen im Einsatz. Dieses Youtube-Video zeigt, wie Sanitäter Verletzte auf Bahren herumtragen. Auch hört man mehrmals Schreie und die Megaphon-Durchsage „Go back!“.


In dem Camp an der slowenisch-österreichischen Grenze kam es schon mehrfach zu Tumulten, weil die Migranten die Anweisungen des Sicherheitspersonals nicht verstehen. Auch kam es bereits zu mehreren unkontrollierten Grenzübertritten von Tausenden Personen. Die Helfer versuchen, die Menschenmassen geordnet per Bus über die Grenze zu transportieren.




In einem Artikel von N-24 wurde die Lage in Spielfeld wie folgt beschrieben:
„Die Bemühungen der Helfer stoßen nicht bei allen auf Gegenliebe. Die meisten Flüchtlingeverstehen das komplexe System aus Polizei, Militär, Hilfsorganisationen und freiwilligen Helfern nicht. Die Kommunikation zwischen Behörden und Flüchtlingen funktioniert ebenfalls nicht. Viele Menschen im eingezäunten Gebiet wissen nicht, warum sie eingesperrt werden und was mit ihnen geschieht. Würde ihnen jemand sagen, dass sie nur warten müssen, bis die Busse Richtung Österreich ankommen, und draußen wieder mit Lebensmitteln versorgt werden – es wäre schon sehr viel gewonnen.“

Die Lage in dem 968-Einwohnerort (laut Wikipedia) ist extrem angespannt. Wie in einer Video-Reportage der Welt beschrieben wurde, sitzen Migranten in den Gärten der Einheimischen. Der Facebook-Blog „Rücktritt Werner Faymann“ sprach sogar von Anwohnern, die sich Waffen gekauft hätten, um notfalls ihre Häuser verteidigen zu können. (In Österreich legen sich derzeit außerordentlich viele Menschen Schusswaffen zu.) 


Demonstration von Einheimischen gestern in Spielfeld:



Bei dieser Demo handelte es sich laut Polizei um „rund 100 Identitäre, Bürger und Geschäftsleute" welche die B 67 etwa 150 Meter vom Grenzübergang Spielfeld entfernt, blockierten. „Sie sagen, sie seien mit der Flüchtlingspolitik und der Regierung unzufrieden", zitierte dazu der Standard Leo Josefus, Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark. Die Busse, welche die Migranten von der Grenze weg in Quartiere transportieren sollten, mussten wegen der Blockade eine andere Route über die Autobahn nehmen, so das Medium.

Massenansturm geht weiter

Vom 20. bis 26. Oktober sollen laut offiziellen Zahlen der slowenischen Polizei insgesamt 47.920 Migranten Slowenien über Österreich verlassen haben. Seitdem Ungarn am 16. September seine Grenzen zu Serbien mit einem Zaun schloss, wurde Kroatien zum Transitland, dass seitdem von 252.000 Menschen Richtung Slowenien passierten. In Kroatien sollen am Sonntag rund 9.000 Menschen aus Serbien angekommen sein. (rf)



Quelle: Epochtimes

Ergänzend ein Kommentar unter dem Originalartikel bzgl. der Straßenblockade durch die Bürger:
"Werte Redaktion, vorweg muss man fast danke sagen für den recht objektiven Text zur Demonstration der Einheimischen in Spielfeld! Im Gegensatz zu manchen anderen Medien die die eine oder andere Zeile darüber geschrieben haben!Nur leider stimmt die Behauptung der Strassenblockade ganz und gar nicht! Während der Ansammlung vor Ort sind sehr wohl Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, Bundesheer und auch Private, die Spenden an die Grenze gebarcht haben durchgefahren! Diese wurden einseitig vorbeigelassen, ohne jegliche Probleme! Niemand wurde an der Durchfahrt gehindert, die Leute gingen selbstverständlich zur Seite, ohne jegliche Aufforderung der Polizei!Dass besagte Busse eine andere Route wählen "mussten" ist schlichtweg ein Blödsinn. Ich kann mir aber vorstellen dass dies so angeordnet wurde, um eventuell die Stimmung nicht unnötig aufzuheizen..."


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