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Dienstag, 5. Januar 2016

Köln - Silvester 2015: Augenzeugenbericht

Ein Augenzeugenbericht über die Ausschreitungen zu Silvester am Kölner Bahnhof.

„(...) Die Menschen die wir vor drei Monaten noch mit Teddybären und Wasserflaschen in München am Hauptbahnhof empfangen haben, haben angefangen auf den Dom zu schießen, angefangen auf die Bereitschaftspolizei zu schießen, die dann mit Helmen auf die Domplatte mußten um diesem ganzen Gewaltpotenzial Einhalt zu gewähren. (...)“


Quelle: 
https://www.facebook.com/ivan.jurcevic.56/videos/vb.1571243819/10204881795915947/?type=2&theater





Liest man sich unterdessen den Kölner Polizei-Bericht vom 1. Januar 2016 durch, könnte man vermuten dass die Vorfälle aus dieser Silvesternacht „politisch korrekt“ unter den Teppich gekehrt werden sollten:


POL-K: 160101-1-K/LEV Ausgelassene Stimmung - Feiern weitgehend friedlich

01.01.2016 – 08:57

Köln (ots) - Die Polizei Köln zieht Bilanz

Wie im Vorjahr verliefen die meisten Silvesterfeierlichkeiten auf den Rheinbrücken, in der Kölner Innenstadt und in Leverkusen friedlich. Die Polizisten schritten hauptsächlich bei Körperverletzungsdelikten und Ruhestörungen ein.

Von Donnerstagabend (31. Dezember) 18 Uhr bis heute Morgen (1. Januar) um 6 Uhr sprachen die Einsatzkräfte im Stadtgebiet Köln 94, in Leverkusen zwei Platzverweise aus. Bislang gingen bei der Polizei 20 Anzeigen zu Sachbeschädigungen ein (Vorjahr: 25). Im Vergleich zum letzten Jahr stieg die Zahl der Körperverletzungsdelikte von 78 in Köln leicht an. 80 Mal wurde die Polizei tätig. In Leverkusen verzeichneten die Beamten 4 Straftaten dieser Art (Vorjahr: 5). Die Zahl der gemeldeten Ruhestörungen stieg im Vergleich zum Vorjahr (76, davon 8 in Leverkusen) an. Bis 6 Uhr schritten die Polizisten in 80 Fällen, davon 7 in Leverkusen gegen zu lautes Feiern ein.

Kurz vor Mitternacht musste der Bahnhofsvorplatz im Bereich des Treppenaufgangs zum Dom durch Uniformierte geräumt werden. Um eine Massenpanik durch Zünden von pyrotechnischer Munition bei den circa 1000 Feiernden zu verhindern, begannen die Beamten kurzfristig die Platzfläche zu räumen. Trotz der ungeplanten Feierpause gestaltete sich die Einsatzlage entspannt - auch weil die Polizei sich an neuralgischen Orten gut aufgestellt und präsent zeigte. (st)

(...)


Quelle:
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3214905


Foto: Oliver Janich - Facebook

Und die taz echauffiert sich darüber dass in den Berichten über sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht die Herkunft der Täter genannt wird: 





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