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Samstag, 19. März 2016

Hat Deutschland auch ein Existenzrecht?

ASR - Folgender Artikel beschreibt ganz neutral und auf Fakten beruhend die Flüchtlings- und Migrationspolitik eines bekannten Landes. Sagen wir mal es heisst von nun an Z, damit beim Lesen keine Voreingenommenheit von Anfang an entsteht. Der Grund warum ich das mache ist, weil ich wieder die Doppelmoral, zweierlei Mass und Heuchelei aufzeigen will. Hier in Europa zwingt man uns zur Übertoleranz bis hin zur Selbstaufgabe. Wo anders ist es aber nicht so, da wird ausgegrenzt und ausgesperrt. Speziell von den Gutmenschen, Politikern und Medien hört man keinerlei Kritik darüber.


Der Regierungschef von Z, nennen wir ihn BN, hat 2010 gesagt, illegale Migranten stellen eine Bedrohung des nationalen Charakters von Z dar. Deshalb will er einen Zaun entlang der Grenze zum Nachbarland bauen. 
"Die Flut an illegalen Arbeitern, die aus A... infiltrieren, sind eine konkrete Gefahr für den (religiösen) und demokratischen Charakter des Landes", sagte BN.

Sechs Monate vorher hatte BN die Grenze zum Nachbarland besucht, um den Bau eines Zaunes zu prüfen. BN sagte nach seinem Besuch, die Notwendigkeit eines Zaunes drängt sich auf. 
"Die Situation, aus Sicht des Terrorismus und der Infiltration, ist schlimmer als ich gedacht habe", sagte BN.
"Wir müssen die Region bewachen und dann wird es möglich sein, die Infiltration durch Terroristen zu minimieren, sowie auch das Schmuggeln von Drogen und illegalen Arbeitern", sagte BN. "Wenn wir nicht vorwärts mit dem Zaun machen, dann wird das Problem nur schlimmer."
"Die Infiltration (nach Z) ist eine Industrie geworden", fügte BN hinzu. "Die Grenzen eines Landes können nicht durchlässig sein - es ist eine nationale Bedrohung", schloss BN seine Beurteilung damals ab.

Zwei Jahre später 2012 sagte BN zum gleichen Thema:
 

"Wenn wir ihre Einreise nicht stoppen, das aktuelle Problem lautet 60'000 und könnte auf 600'000 anwachsen, dann wird unsere Existenz bedroht."
"Das Phänomen ist sehr ernst und es bedroht die soziale Struktur unserer Gesellschaft, unsere nationale Sicherheit und unsere nationale Identität."

Diese Aussage folgte Medienberichten über die anwachsende Kriminalität, einschliesslich Massenvergewaltigungen, in den Gebieten wo die Migranten sich konzentrieren.

Der Innenminister von Z wies die Forderung ab, man sollte den Migranten Arbeit geben. 
"Warum sollen wir ihnen Jobs geben? Ich habe die blutenden Herzen satt, einschliesslich die der Politiker. Arbeit würde sie zur Niederlassung animieren, sie werden Babys zeugen und diese Möglichkeit wird nur darin resultieren, dass Hunderttausende mehr kommen werden."

Alle Migranten sollten man einsperren, bis sie ausgewiesen werden, ist seine Meinung. 
"Ich möchte, dass jeder ohne Angst und Bange auf die Strasse gehen kann ... Die Migranten vermehren sich zu Hunderttausenden und unser nationaler Traum stirbt"
sagte der Innenminister. Er fügte hinzu, die meisten Migranten wären kriminell.

Mittlerweile ist der Zaun gebaut und es ist heute so, sollten Migranten trotzdem illegal einreisen, dann werden sie sofort per Bus oder Flugzeug in ihre Ursprungsländer verfrachtet. Diejenigen die man wegen der Krisen- und Kriegssituation in ihr Heimatland nicht ausweisen kann, kommen in ein Internierungslager, wo sie eingesperrt sind.

Der Regierungschef von Z sagte, der Staat ist an der "physischen Entfernung" der Migranten dabei, trotz Kritik von Menschenrechtsorganisationen und wegen der Gefahr, die sie in ihren Heimatländern ausgesetzt sind. Der Innenminister sagte: 
"Ich bin nicht verantwortlich, was in den Ursprungsländern passiert, das ist Aufgabe der UN."

Im September 2015 sagte BN zur Situation in den Ländern wo Konflikte toben, Z ist die menschliche Tragödie der Flüchtlinge aus Syrien und Afrika nicht gleichgültig, aber es ist ein kleines Land und kann seine Tür nicht ihnen gegenüber weit öffnen. 
"Wir sind ein sehr kleines Land, mit weder der demographischen noch geografischen Tiefe, und deshalb müssen wir unsere Grenzen kontrollieren."

Das Ziel, sagte BN, 
"ist an unseren Grenzen Zäune und Hindernisse aufzubauen, damit wir die Möglichkeit haben, unsere Grenzen zu kontrollieren." Dann betonte er: "Wir werden es nicht zulassen, dass unser Land mit illegalen Migranten, Arbeitssuchenden und Terroristen überflutet wird."

So, jetzt dürft ihr drei Mal raten, um welches Land es sich handelt, dessen Einwanderungspolitik ich beschrieben habe?

Ist es Ungarn? Könnte sein, wo doch der Premierminister Orbán von der EU und von Merkel wegen der restriktiven Einwanderungspolitik und Grenzziehung so scharf kritisiert wird.

Nein!

Oder ist es Polen? Die neue Regierung sträubt sich gegen die Verteilung und Übernahme von Flüchtlingen. Als Grund wird gesagt, dass Polen ein erz-katholisches Land ist und keine Muslime will.

Nein!

Ist es Tschechien?
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat im Februar die "Deportation" von Wirtschaftsflüchtlingen und religiösen Fanatikern gefordert. Das sei "die einzige Lösung" in der Flüchtlingskrise.

Nein!

Welches Land ist von einem Grenzzaun umgeben, akzeptiert weder Migranten noch Flüchtlinge und gibt als Begründung an, damit würde die nationale Sicherheit und nationale Identität gefährdet?

Es ist ISRAEL!!!

Ist es nicht interessant, dass sich in Europa und auch in Amerika, niemand darüber aufregt? Wenn ein anderes Land diese ausländerfeindliche Politik hätte, würde die "Weltgemeinschaft" es scharf verurteilen. Obwohl Israel ein Nachbarland Syriens ist, werden keine Flüchtlinge von dort akzeptiert. Kein einziger! Die sollen gefälligst den langen Weg nach Europa einschlagen.

Was ist mit den Begründungen der israelischen Politiker? In diesem Fall ist BN das Kürzel für Benjamin Netanjahu. Wenn ein anderer Regierungschef diese Äusserungen über die Migranten und Flüchtlinge machen würde, dann würde ihn die Wut der Gutmenschen wie eine Tonne Ziegel treffen. Die westlichen Medien würden ihn in der Luft zerreissen.

Und dann die Behauptung des israelischen Innenministers, alle Migranten sind kriminell und sie würden sich wie Karnickel vermehren. Das ist doch höchst rassistisch und diskriminierend. Jeden anderen Politiker in einem westlichen Land der das sagt, würde man als Nazi bezeichnen.

Wo bleibt die Kritik von George Soros an der Flüchtlingspolitik Israels? Er setzt sich mit seinen NGOs doch sonst so vehement für Flüchtlinge ein und verlangt ständig lautstark die Masseneinwanderung nach Europa und Amerika. Wir wissen warum!

Wieso darf Israel sagen, es akzeptiert keine Menschen aus den arabischen Ländern und aus Afrika, weil dadurch der nationale Charakter, die nationale Sicherheit und die nationale Identität gefährdet wird? Warum darf Israel seine jüdische Gesellschaft schützen, aber die europäischen Länder ihre christliche nicht?

Die genauen Worte von Netanjahu lauten: 
"Die Flut an illegalen Arbeitern die aus Afrika einwandern, stellt eine konkrete Gefährdung des jüdischen und demokratischen Charakters des Landes dar."

Als Ausrede wird dann gesagt, Israel ist ein Sonderfall und ist als jüdischer Staat nur für Juden vorgesehen. Israel hat deshalb ein besonderes Existenzrecht, das vor Migranten mit anderer Hautfarbe und Religion beschützt werden muss.

Aha ... und Deutschland hat kein Existenzrecht?

Österreich und die Schweiz auch nicht? Sind doch auch kleine Länder mit wenig "demographischer und geografischer Tiefe".

In Israel nennt man die muslimischen Einwanderer "Infiltrierer", in Europa nennt man sie "Kulturbereicherer".

Wir sehen, es kommt immer darauf an, wer etwas sagt und tut.

Wenn Donald Trump in seinen Reden fordert, es muss ein Grenzzaun zu Mexiko gezogen werden, damit die Flut an illegalen Einwanderern aufhört, dann wird er von den Medien, von seinen Gegnern der Demokraten, von den Linken und Grünen und sogar von der eigenen Partei der Republikaner, als Nazi beschimpft. Dabei verlangt er nichts anderes, was der israelische Premierminister Netanjahu bereits für Israel schon lange umgesetzt hat.

Man stelle sich vor, ein Viertel der mexikanischen Bevölkerung von 120 Millionen ist schon in die USA ausgewandert. Spanisch ist die zweite Landessprache der USA geworden und der Süden hat sich gesellschaftlich völlig verändert.

Deshalb, die äusserst schlimmen Beschimpfungen und Beleidigungen, die man sich anhören muss, wenn man seine eigene Kultur und Identität vor Überfremdung beschützen will, kann uns am Arsch vorbeigehen, muss uns gar nicht einschüchtern. Das Wort "Rassist" hat keinerlei Bedeutung, ist wieder nur ein Keulen-Wort, um Menschen mit berechtigten Anliegen auf den Kopf zu schlagen und zum Schweigen zu bringen.

Quellen: Die oben zitierten Aussagen der israelischen Politiker habe ich aus den israelischen Zeitungen Haaretz und The Jerusalem Post und vom britischen The Guardian.

Wie weit der Zwang zur Leugnung der eigenen Geschichte geht und die Anpassung an Fremde, zeigt folgende Nachricht aus 2014:

Eine Gruppe von Migranten in Bern hatte die Entfernung des weissen Kreuzes aus der Schweizer Fahne damals verlangt, weil es ein christliches Symbol ist "und nicht länger der multikulturellen Schweiz entspricht". Ivica Petrusci, die Vizepräsidentin von Secondos Plus, eine Lobbygruppe der zweiten Generation von Muslime, sagte, sie wollen eine landesweite Kampagne starten, um die Schweizer davon zu überzeugen, eine andere Flagge anzunehmen, die weniger beleidigend für muslimische Migranten ist. 
Siehe Aargauer Zeitung

Meine Antwort darauf, die Schweizer Fahne existiert so schon seit fast 700 Jahren, geht mindestens zurück auf das Jahr 1339, die wird ganz sicher nicht geändert. Wenn Muslime sich durch das Kreuz beleidigt fühlen, dann sollen sie in ein Land ziehen, dass die Mondsichel in der Fahne hat.

Das erinnert mich an eine Anekdote: Die Türkei protestierte gegenüber der Sowjetregierung mit dem Hinweis, dass der Berg Ararat auf türkischem Territorium liege und deshalb nicht von Armenien oder der Sowjetunion vereinnahmt und im Staatswappen von Armenien gezeigt werden dürfe. Der sowjetische Aussenminister Gromyko konterte schlagfertig mit dem Hinweis, dass im Gegensatz dazu die Türkei den Mond als eine Mondsichel in der Flagge führe, obwohl weder der Mond noch ein Teil davon zur Türkei gehörten.


Quelle: Alles Schall und Rauch

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