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Donnerstag, 5. Mai 2016

Pulverfass Sizilien: 2000 afrikanische Migranten täglich

Metropolico, 19. April 2016 - Nichts hat sich geändert. Die Bilder gleichen jenen vom letzten Jahr. In Italien, konkret in Sizilien, spielen sich seit mehreren Tagen wieder die selben, alarmierende Szenen ab: Mehr als 2.000 Immigranten täglich strömen auf die größte Insel im Mittelmeer. Jedoch – und das ist die Änderung zum Vorjahr – entspricht die Zahl der Immigranten einer Steigerung von 90 Prozent. Von den Medien in Deutschland völlig unbeachtet entwickelt sich dort ein Pulverfass.

Aktuell werden wieder die Opfer der menschenverachtenden EU-Politik betrauert. Denn nach wie vor sendet der hilflose Zusammenschluss europäischer Staaten das Signal der offenen Grenzen in die Welt.

In fünf Tagen 10.000 Immigranten

Durch den heillosen Türkei-Deal mit einem islamischen Despoten eingelullt, scharen sich unter den Augen der Verantwortlichen und von den deutschen Medien nicht thematisiert, Tausende Menschen aus Westafrika – vorwiegend sind es wieder junge stramme muslimische Männer – in Libyen zusammen, um über das Mittelmeer nach Italien überzusetzen.

Laut der britischen „Dailymail“ sind die seit Tagen auf Sizilien ankommenden Immigranten in großer Mehrzahl junge Männer, die sich mit Hilfe zahlreicher Schlepper, über das Mittelmeer auf den Weg nach Sizilien machen. Nach wie vor werden diese entweder von der EU-Grenzschutz-Agentur Frontex oder von der italienischen Marine aufgegriffen und anschließend nach Sizilien verbracht, wo in der vergangenen Woche innerhalb von nur fünf Tagen rund 10.000 Immigranten europäischen Boden betreten konnten.


Jahresjubiläum der Untätigkeit

Das nun in den Fokus gerückte Unglück, bei dem angeblich mehr als 500 Immigranten aus Somalia ertrunken sein sollen, birgt eine erschreckende Parallele: Vor genau einem Jahr begann auf diese Weise die Asylkrise, die Europa und vor allem Deutschland durch die Merkelsche Politik und die damit verbundene Untätigkeit in eine schwere Krise stürzte und für die Zukunft des Landes ungeahnte Probleme haben wird.

Schon damals hätte die EU ein Zeichen setzen müssen und nach australischem Vorbild den mehrheitlichen Glücksrittern aus der islamischen Welt klar machen müssen: Europa wird nicht eure Heimat! Europa kann nicht Millionen von Menschen aufnehmen, die sich bessere Lebensbedingungen erhoffen und von der aufnehmenden Bevölkerung rundum versorgt werden müssen. Anstatt dieses Signal zu senden, verdreifachte die EU das Budget für die Seenotrettung, was zur Folge hat, dass nun noch mehr Immigranten in unfassbar großer Zahl unweit der libyschen Küste aufgegriffen und nach Sizilien verbracht werden.


Altbekannter Aktionismus

Aktuell verfällt Brüssel in einen wiederkehrenden, längst bekannten Aktionismus. Nun wolle man endlich den Kampf gegen Schleuser aufnehmen und werde Kriegsschiffe in libysche Gewässer schicken. Dem seit dem Arabischen Frühling komplett destabilisierten Libyen will die EU laut aktuellem Beschluss der EU-Außenminister beim Wiederaufbau der Küstenwache helfen und hat Steuergelder in Höhe von 100 Millionen Euro der neuen libyschen Einheitsregierung in Aussicht gestellt.Hierbei sei kurz an den ehemaligen libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi erinnert, der ganz wie der türkische Despoten am Bosporus sich von den Europäern Geld für sein Torwächtertum bezahlen lassen wollte. 2010 wolle er von der EU fünf Milliarden Euro kassieren, um die Weiterreise von afrikanischen Immigranten nach Europa zu verhindern. Gaddafi machte schon damals klar: Libyen sei das Eingangstor der „unerwünschten Immigration“, diese könne nur an den Grenzen seines Landes gestoppt werden. Es liege deshalb ganz im Interesse Europas, auf seine Forderungen einzugehen, „sonst kann es schon morgen zu einem zweiten Afrika werden“. Die EU wird nun ein weiteres Mal belehrt. Nur dieses Mal wird es für die Union um einiges teurer und islamischer. (BS)


Quelle: Metropolico

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